18.12.2019, 10:41 Uhr

Letzte Kreistagssitzung des Jahres Landrat Josef Laumer lässt 2019 Revue passieren

(Foto: dc)(Foto: dc)

„Die Hausaufgaben gemacht und die Weichen für die Zukunft gestellt“, so lautet das Fazit aus dem Landratsamt.

STRAUBING-BOGEN Neben der Investitionsplanung des Hochbaus für das kommende Jahr und einer Vorstellung der Ausbaumaßnahmen der Kreisstraßen mit Dringlichkeitsliste, steht die letzte Kreistagssitzung eines Jahres im Landkreis Straubing-Bogen traditionell auch im Zeichen eines Jahresrückblicks.

Landrat Josef Laumer betonte dabei, dass der Landkreis seine Hausaufgaben gemacht und Weichen für die Zukunft gestellt habe. Er verwies dabei unter anderem auf den Beitritt des Landkreises zum Regensburger Verkehrsverbund (RVV), die Übertragung der Betriebsträgerschaft des bisherigen Kreiskinderhauses an die Dechant-Wiser-Stiftung, Investitionen in das Kreisstraßennetz und die Landkreisschulen, die Einführung eines Klimaschutzpreises, die Auszeichnung als Fairtrade-Landkreis, die positive Entwicklung des Landschaftspflegeverbandes, die Schaffung einer Seniorenfachstelle und eines Seniorenbeirates und die Einweihung der neuen Donaufähre.

„Der Landkreis bekennt sich zu Klima- und Artenschutz“, so der Landrat. „Allerdings müssen diese Maßnahmen nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch wirtschaftlich nachhaltig und sozial ausgewogen ausgestaltet sein.“ Dies gelte gerade auch im Verkehrsbereich. „Ohne Frage ist eine Verminderung des Individualverkehrs ein Betrag zu mehr Klimaschutz. Aber unser Landkreis ist ein Flächenlandkreis und da wird das Auto auch weiterhin einen ganz wichtigen Part bezüglich der Mobilität einnehmen. In Ballungsräumen fällt es leichter, auf das Auto zu verzichten.“ Mit der Fortschreibung des Mobilitätskonzeptes wolle man aber das ÖPNV-Angebot weiter optimieren und gründliche Überlegungen bezüglich Förderprogrammen anstellen.

Angesichts von Digitalisierung, Klimawandel, Brexit, Handelskriegen sieht Josef Laumer den Landkreis als Stabilitätsfaktor, der sich auf die Herausforderungen einstelle. „Dazu gehört auch, dass wir unsere Kreisklinken zukunftsfähig aufstellen. Fraktionsübergreifend stehen wir zu unseren Häusern.“

Und mit Blick auf die Rekordsumme von knapp neun Millionen Euro, die an Wirtschaftsfördermitteln in den Landkreis flossen, betont Josef Laumer, „dass nach wie vor investiert wird. Unsere Betriebe sind gut aufgestellt. Der Arbeitsmarkt zeigt sich angesichts einer Arbeitslosenquote von aktuell 2,1 Prozent sehr robust.“

Neben den Dank an alle Ehrenamtlichen im Landkreis und an die Mitarbeiter der Landkreisverwaltung und aller Einrichtungen hob der Landrat abschließend auch die zielgerichtete Arbeit und das kooperative Miteinander im Kreistag hervor. „Mein Anliegen ist, dass wir auch in den kommenden Wochen und Monaten bis zur Kommunalwahl fair und sachlich miteinander umgehen.“


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