05.11.2019, 13:56 Uhr

Kommunalwahlen Tobias Beck geht im Landkreis Straubing-Bogen für die Freien Wählerin Rennen um den Posten des Landrates

Kreisvorsitzender Ludwig Waas und Ladratskandidat Tobias Beck. (Foto: Freie Wähler)Kreisvorsitzender Ludwig Waas und Ladratskandidat Tobias Beck. (Foto: Freie Wähler)

Im Gasthof Stöttner in Pfaffenberg traf sich die Freie-Wähler-Vorstandschaft und die Kreistagskandidaten der Freien Wähler zu einer Kreisversammlung um den Landratskandidaten zu bestimmen und die Kommunalwahl im März 2020 vorzubereiten.

LANDKREIS STRAUBING-BOGEN Kreisvorsitzender Ludwig Wass war sichtlich erfreut über die ausgewogene Kandidatenliste in der alle Altersschichten, Berufszweige und sehr viele amtierende Bürgermeister sowie Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten zu finden sind. Es ist bei dieser Wahl ist eine große Aufbruchstimmung bei den Freien Wählern zu spüren, das zeigen auch die vielen Ortsgründungen in letzter Zeit im Landkreis. Er ist auch sehr zuversichtlich, dass die Wählerinnen und Wähler die gute Arbeit der Freien Wähler in den Gemeinden, im Landkreis und in der Landespolitik honorieren werden. Regionalität, Nachhaltigkeit, Pragmatismus und das Ohr am Bürger, dafür stehen die Freien Wähler und das werden wir uns auch weiterhin auf die Fahne schreiben, so der Kreisvorsitzende. „Wir formulieren gerade unsere Ziele für die kommende Legislaturperiode und wollen auch in Zukunft mit bodenständiger, ehrlicher und direkter Politik den Landkreis mitgestalten.“

Dann ging Waas auf organisatorisches zur Wahl ein und betonte, dass gemeinsam an einem Strang gezogen werden müsse um so den größtmöglichen Erfolg zu haben. Im Anschluss gab der Kreisvorsitzende bekannt, dass die Freien Wähler einen Landratskandidaten aufstellen werden. Mit Tobias Beck habe man einen jungen Mann der frischen Wind und neue Ideen einbringen wird. Der 32-jährige Tobias Beck stellte sich den Kreistagskandidaten vor. Zuhause ist er in Mallersdorf-Pfaffenberg im Ortsteil Oberlindhart, er hat an der Oxford Brookes University studiert und den Bachelor-Abschluss in „Communication Networks“ und den Master-Abschluss „Wireless Systems“ gemacht. Seither arbeitet er als Systemarchitekt in einer Firma in Abensberg. Er ist stellvertretender Vorsitzender im FW Ortsverein in Mallersdorf-Pfaffenberg und Vorsitzender der jungen Freien Wähler in Niederbayern. Seit 2014 sitzt er im Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde und gehört dem Kreistag seit 2018 an. Neben seinen politischen Tätigkeiten ist er noch in einer Vielzahl von Vereinen gesellschaftlich und ehrenamtlich aktiv.

Auf die Ziele als Landratskandidat eingehend betonte er, er werde „Tradition und Innovation, Brauchtum und Weltoffenheit praktizieren, denn das sind keine Gegensätze, sondern ist unser Lebensgefühl, die kulturelle Vielfalt und die landschaftliche Schönheit in unserer Region“. Das soll unbedingt erhalten bleiben, da Heimat zunehmend wieder an Bedeutung gewinnt. Entfremdung verhindert und soziale Identität schafft, betonte Beck. Er ging dann kurz auf verschiedene Themen ein die derzeit die Menschen im Landkreis bewegen. Kreiseigene Kliniken in Mallersdorf und Bogen, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Abwanderung von jungen Menschen in die Ballungszentren, Unterstützung der Unternehmen und Handwerksbetriebe sowie deren Neuansiedlung, neue Wege in der Seniorenversorgung, Gesundheitsversorgung, Erhaltung und Ausbau der Infrastruktur im Landkreis und vieles mehr. Er werde im Wahlkampf detaillierte Ausführungen zu den einzelnen Themen machen, so Beck. Er schloss seine Vorstellung mit einem Zitat, dass wie er meinte, notwendige Veränderungen und Aktivitäten sehr gut widerspiegelt: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden – es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“

m Anschluss stimmten alle anwesenden Kreistagskandidaten und die Vorstandschaft über den Landratskandidaten ab und Tobias Beck bekam eine 100-prozentige Zustimmung. Ludwig Wass ging noch kurz auf den ungeklärten Wahlskandal in Geiselhöring ein und sagte, „wir haben jetzt alle Hebel in Bewegung gesetzt damit der Prozess möglichst bald beginnt. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das unverständlich und nicht mehr nachvollziehbar, dass die Wahlfälschung nicht aufgeklärt wird.“


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