09.10.2019, 13:49 Uhr

Demo am Straubinger Stadtplatz Bayernpartei plant Kundgebung gegen „radikales Klimapaket“

(Foto: Bayernpartei)(Foto: Bayernpartei)

Ein Zeichen gegen das „radikale Klimapaket“ möchte der Kreisverband der Bayernpartei Straubing-Bogen setzen. Deshalb ruft der Vorsitzende Thomas Schmid alle Landkreisbürger zu einer friedlichen Demonstration mit anschließender Kundgebung am Stadtplatz in Straubing auf. Bereits über 800 Bürger interessieren sich laut der Partei in den sozialen Medien für diese Kundgebung. Bei der Aktion solle der Bürger im Vordergrund stehen, der wieder einmal die Rechnung zahlen solle.

STRAUBING „Wir zahlen schon genug Steuern und es kann nicht sein, dass der kleine Bürger wieder zur Kasse gebeten wird und die Konsequenzen dafür trägt. Ja zum Umweltschutz mit Sinn und Verstand und nicht mit radikalen Mitteln, die unsere Lebensgrundlage zerstören.“ sagt Thomas Schmid, Kreisvorsitzender der Bayernpartei Straubing-Bogen.

Egal ob CO2 - Steuer oder CO2 - Zertifikate. Letztendlich sollen fossile Energieträger teurer und dadurch ihr Verbrauch reduziert werden. Das bedeutet, dass die Bürger künftig mehr Geld fürs Tanken und Heizen ausgeben müssen. Der ländlich geprägte Gäuboden, die Kornkammer Bayerns ist von der Landwirtschaft geprägt. Bei diesen CO2-Maßnahmen würden die Landwirte, aber auch die vielen Arbeitnehmer zur Kasse gebeten, die aufgrund des fehlenden öffentlichen Verkehrsnetzes auf ihr Fahrzeug angewiesen sind und somit auch die Mehrbelastung hinnehmen müssten, ob sie wollen oder nicht. Ein Großteil der Arbeitnehmer ist in der Automobilindustrie beschäftigt. In dieser Branche spürt man bereits die ersten Folgen dieser radikalen Umweltpolitik. Dagegen protestiert der Bayernpartei-Kreisverband Straubing-Bogen am kommenden Samstag, 12. Oktober, um 11 Uhr in Straubing. Treffpunkt ist am Hagen. Der Weg führt über den Kinseherberg zum Theresienplatz, wo eine Kundgebung stattfindet. Teilnehmer der Kundgebung sind auch Bezirksrat Anton Maller und Generalsekretär der Bayernpartei Hubert Dorn.


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