21.06.2019, 13:33 Uhr

Sanierung der SR 12 bei Irlbach „Ein langer Wunsch, der endlich realisiert werden kann“

Peter Bauer (Bürgermeister der Gemeinde Irlbach), Tobias Feigl (Abteilungsleiter Straßenbau der Firma Streicher), Sebastian Kilger (Bauleiter der Firma Streicher), Landrat Josef Laumer, Tiefbauamtsleiter Markus Fischer und Markus Wolf (Tiefbauverwaltung des Landkreises, von links) beim Ortstermin an der SR 12-Baustelle. (Foto: Landkreis)Peter Bauer (Bürgermeister der Gemeinde Irlbach), Tobias Feigl (Abteilungsleiter Straßenbau der Firma Streicher), Sebastian Kilger (Bauleiter der Firma Streicher), Landrat Josef Laumer, Tiefbauamtsleiter Markus Fischer und Markus Wolf (Tiefbauverwaltung des Landkreises, von links) beim Ortstermin an der SR 12-Baustelle. (Foto: Landkreis)

der Landkreis nimmt die Sanierung der SR 12 bei Irlbach (Lkr. Straubing-Bogen) in Angriff

IRLBACH Die Erleichterung ist groß. „Wir sind froh, dass es endlich los geht, denn die Straße war stark sanierungsbedürftig und auch ziemlich schmal“, so Irlbachs Bürgermeister Peter Bauer beim Ortstermin zum Baubeginn an der Kreisstraße SR 12 zwischen Entau und Irlbach.

Auf einer Länge von 2,1 Kilometern wird in diesem Bereich der SR 12 ab sofort bis Mitte August gebaut. „Der Kreisstraßenabschnitt vom Ortsende Irlbach in Richtung Entau ist in Folge der zu geringen Fahrbahnbreite von teils unter fünf Metern in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Eine Oberbauverstärkung mit Fahrbahnverbreiterung auf dann sechs Meter ist notwendig“, erläutert Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf knapp 1,2 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Landkreises liegt bei etwa 580.000 Euro, etwa 600.000 Euro kommen aus Fördermitteln.

„Die Förderung macht die Durchführung erst möglich. Es ist eine wichtige Maßnahme und ein langer Wunsch der Gemeinde, der nun realisiert werden kann“, betonte Landrat Josef Laumer. Bereits im November 2012 begann mit der Vermessung durch die Tiefbauverwaltung die Planung. „Da der Bau im festgesetzten Überschwemmungsgebiet der Donau stattfindet, sind besondere Auflagen zu beachten“, verdeutlicht Markus Fischer die Schwierigkeiten bei der Maßnahme. Dass Sanierung und Ausbau bei Entau enden und nicht bis nach Ainbrach fortgeführt werden, hat auch seine Gründe. „Im Zuge des Donauausbaus/Hochwasserschutz wird die Straße in diesem Bereich wegen einer Deichrückverlegung auf Kosten der RMD AG teilweise verlegt und neu gebaut. Zwar ist noch nicht sicher, wann das kommen wird, aber es hätte jetzt keinen Sinn gemacht, diese Straße erst noch zu sanieren“, so Fischer. Im weiteren Verlauf der Gegenrichtung (Ortsdurchfahrt Irlbach) ist mittelfristig eine Verbreiterung geplant.

Jetzt hofft man aber erst einmal auf gutes Wetter, um den Bau zeitgerecht und so schnell wie möglich abschließen zu können. „Behinderungen und Umleitungen für die Verkehrsteilnehmer lassen sich bei solchen Arbeiten natürlich nicht verhindern“, sagt Markus Fischer. „Aber das ist einfach notwendig, um die Infrastruktur instand zu halten.“


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