09.04.2019, 15:51 Uhr

Ein krönender Abschluss IHK ehrt beste Ausbildungs-Absolventen im Landkreis Straubing-Bogen

Christoph Kämpf, Vizepräsident der IHK Niederbayern (3. von links), würdigte die Leistung der Ausbildungsabsolventen mit der Note „sehr gut“ zusammen mit weiteren Ehrengästen aus dem Landkreis Straubing-Bogen. (Foto: IHK)Christoph Kämpf, Vizepräsident der IHK Niederbayern (3. von links), würdigte die Leistung der Ausbildungsabsolventen mit der Note „sehr gut“ zusammen mit weiteren Ehrengästen aus dem Landkreis Straubing-Bogen. (Foto: IHK)

21 ehemalige Azubis wurden für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet

STRAUBING-BOGEN Zur Leistungselite dürfen sich die 21 ehemaligen Azubis aus dem Landkreis Straubing-Bogen zählen, die ihre Abschlussprüfung mit der Note „Sehr gut“ bestanden haben. Kürzlich hat sie die IHK Niederbayern für diese Spitzenleistung bei einer Veranstaltung in Straubing ausgezeichnet. „Mit Ihrem exzellenten Abschluss haben Sie sich selbst in die beste berufliche Startposition gebracht“, gratulierte Christoph Kämpf, Vizepräsident der IHK Niederbayern. Er betonte, dass durch die Auszeichnung ganz gezielt das Augenmerk auf die Leistungen der jungen Spitzenkräfte aus den Betrieben gelenkt werde. Ebenfalls würdigte er die Unterstützung der Auszubildenden durch ihre Familien, die Ausbilder in den Betrieben, die Berufsschule und letztlich die über 2.700 ehrenamtlichen Prüfer in der Ausbildung.

Dass im vergangenen Jahr in Niederbayern 4.673 junge Leute ihre Ausbildung begonnen hatten, sei zwar als Plus von zwei Prozent zu verzeichnen, aber noch nicht als Trendwende zu sehen, erläuterte Kämpf. Die Unternehmen suchten weiterhin nach neuen Azubis und würden eigentlich gerne mehr ausbilden. „Wir haben ein bestens funktionierendes Ausbildungssystem, um das wir weltweit beneidet werden“, betonte Kämpf. Die Zahl der Schüler aber sinkt, auch ziehen sie nach der Schulausbildung oft einen höheren Schulabschluss oder ein Studium vor. Lange sei es versäumt worden, die Vorzüge einer hochwertigen Berufsausbildung in der Öffentlichkeit zu bewerben. Die Betriebe reagieren auf die weniger werdenden Bewerbungen mit Praktikumsplätze und verbessertem Ausbildungsmarketing, neue Zielgruppen sollen ebenfalls erschlossen werden.

Künftig könnten pro Jahr rund 6.000 Stellen für exzellent ausgebildete Fachleute nicht besetzt werden, beklagte der IHK-Vizepräsident. Auf dem Arbeitsmarkt fehlen ihm zufolge deutlich mehr Praktiker aus der beruflichen Bildung als Akademiker. Deshalb stellte Kämpf den enormen Nutzen in den Vordergrund, den die Absolventen, Unternehmen und zuletzt auch die Gesellschaft aus einer Ausbildung ziehen: „Die Wirtschaft wartet auf Sie“, sagte er an die Prüfungsbesten gerichtet.

Ihre Gratulation und Anerkennung für die Bestnote sprachen den Ausbildungsabsolventen auch Bürgermeisterin Maria Stelzl, stellvertretende Landrätin Barbara Unger, Oberstudiendirektor Werner Kiese und Studiendirektor Michael Bremm aus.


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