27.02.2019, 13:37 Uhr

Debatte um BKH-Freigang geht weiter Straubinger SPD sieht den Freistaat in der Pflicht

Die Forensik in Straubing. (Foto: Höcherl)Die Forensik in Straubing. (Foto: Höcherl)

Fraktionsvorsitzender Peter Stranninger fordert Verlegung von Patienten, die für Lockerungen infrage kommen.

STRAUBING „Wir begrüßen jegliche BKH-Maßnahmen zur gesundheitlichen Stabilisierung aller Patienten im Bezirkskrankenhaus (BKH) Straubing. Wir respektieren außerdem die medizinischen und therapeutischen Ansätze, zu denen selbstverständlich auch Schritte zur Teilhabe samt einer eventuellen sogenannten Lockerung fallweise gehören können“, sagt der Straubinger SPD-Stadtrat und Fraktionsvorsitzende Peter Stranninger. Die Lockerungen müssten jedoch zwingend in sozio-therapeutisch vorbereiteten heimatnahen Empfangsräumen für die betroffenen Patienten stattfinden, so der SPD-Politiker weiter. Also in deren Regionen, bzw. in deren jeweiligen Heimatorten. Der beschriebene heimatnahe Empfangsraum sei vonseiten der dortigen Einrichtungen für eine erfolgreiche Rückkehr samt Integration sicher zu stellen.

Um für ordnungsgemäße Patientenrückverlegungen die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, sieht die Straubinger SPD das Bayerische Innenministerium in der Pflicht. Grundsätzlich unterstützen auch Straubings Sozialdemokraten die Haltung der Stadt und die Linie von Oberbürgermeister Markus Pannermayr, wonach aus dem Straubinger Bezirkskrankenhaus auch künftig nicht gelockert werden soll.


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