14.02.2019, 06:25 Uhr

Gedankenaustausch im Landratsamt „Zur Stärkung des ländlichen Raums gehört eine entsprechende ärztliche Versorgung“

MdL Ruth Müller (Mitte) zu Besuch im Büro von Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer. Ebenfalls beim Gespräch mit dabei die drei Landkreis-Juristinnen und Abteilungsleiterinnen Petra Harant, Stephanie Aumer und Julia Wasmeier (von links). (Foto: Landratsamt)MdL Ruth Müller (Mitte) zu Besuch im Büro von Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer. Ebenfalls beim Gespräch mit dabei die drei Landkreis-Juristinnen und Abteilungsleiterinnen Petra Harant, Stephanie Aumer und Julia Wasmeier (von links). (Foto: Landratsamt)

Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller

STRAUBING-BOGEN Zusammenarbeiten und auch über den eigenen Tellerrand hinausblicken – so lautet das Credo von Landrat Josef Laumer. Nachdem kürzlich der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer zu Gast im Landratsamt Straubing-Bogen war, traf sich der Landrat nun mit der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller zum Gespräch.

 

„Ich finde diesen Austausch sehr wichtig“, so Josef Laumer. „Denn es gibt viele Themen, die landkreisübergreifend überall auf der Agenda stehen und da soll und muss man auch zusammenarbeiten.“ ÖPNV, die Situation kleiner Krankenhäuser, die Ausstattung der Schulen, der Hochwasserschutz und der Soziale Wohnungsbau standen beim Meinungsaustausch zwischen dem Landrat und der Abgeordneten auf der Tagesordnung.

 

„Die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung wird in den Großstädten oft unterschätzt“, merkte Josef Laumer beim Thema Kreiskliniken an. Darin war er sich mit Ruth Müller auch einig: „Zur Stärkung des ländlichen Raums gehört eine entsprechende ärztliche Versorgung“, ergänzte sie. Mit dem Pflegestärkungsgesetz sehen beide erste positive Signale aus Berlin zur nötigen Stärkung kleinerer Kliniken. „Für unsere beiden Häuser bedeutet das immerhin eine respektable sechsstellige Summe, die wir erhalten“, so der Landrat.

Abschließend sprach Landrat Josef Laumer noch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und die mögliche Streichung der Gelder für 2019 und den Wunsch nach mehr staatlichem Personal für die Landratsämter an.

 

„Solche Treffen sind auch für mich sehr wichtig“, so Ruth Müller am Ende des Gesprächs. „Ich lerne dadurch auch viel neues, zum Beispiel über die Herausforderungen in einem Landkreis wie Straubing-Bogen, der geografisch so unterschiedlich ist.“ Die Themen vor Ort seien ohnehin für Landes- oder Bundespolitiker essenziell. „Kommunalpolitik ist so unmittelbar wie kein anderer Bereich. Die Entscheidungen dort haben sofort Auswirkungen für die Menschen und man erhält von den Bürgerinnen und Bürgern sofort Rückmeldungen.“


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