08.02.2019, 16:02 Uhr

Zahl der Asylstreitverfahren gestiegen Antrittsbesuch des neuen Präsidenten des Verwaltungsgerichts am Landratsamt Straubing-Bogen

Dr. Martin Hermann (2. von links) bei seinem Besuch im Landratsamt Straubing-Bogen gemeinsam mit Landrat Josef Laumer und den Juristinnen Stephanie Aumer, Petra Harant und Julia Wasmeier (von links). (Foto: Landratsamt)Dr. Martin Hermann (2. von links) bei seinem Besuch im Landratsamt Straubing-Bogen gemeinsam mit Landrat Josef Laumer und den Juristinnen Stephanie Aumer, Petra Harant und Julia Wasmeier (von links). (Foto: Landratsamt)

Dr. Martin Hermann im Austausch mit Landrat Josef Laumer und den Juristinnen des Landratsamtes Straubing-Bogen

STRAUBING Dr. Martin Hermann, seit August letzten Jahres Präsident des Verwaltungsgerichts Regensburg, hat in dieser Woche das Landratsamt Straubing-Bogen besucht. „Ich habe diesen Besuch schon länger geplant, aber der Gerichtsbezirk ist relativ groß. Deshalb hat es ein klein wenig gedauert“, so Dr. Hermann beim Gespräch mit Landrat Josef Laumer und den drei Landratsamts-Juristinnen Petra Harant, Stephanie Aumer und Julia Wasmeier.

„Ich komme ursprünglich aus Stuttgart, bin aber schon als Student nach Regensburg gekommen und – von einer zwischenzeitlichen Tätigkeit am Umweltministerium abgesehen – hier ansässig. Ich fühle mich in Ostbayern zu Hause“, betonte Dr. Hermann, der vorher bereits Vize-Präsident am Verwaltungsgericht war, beim Besuch in Straubing. Für kurze Zeit war Dr. Hermann sogar schon im Landratsamt Straubing-Bogen tätig. „Das war 1996 für zwei Monate. Es war meine erste Station nach der Proberichterzeit am Gericht und eine wirklich sehr interessante Erfahrung.“

Als eine der Hauptherausforderungen für das Verwaltungsgericht Regensburg nannte Dr. Hermann die gestiegene Zahl der Asylstreitverfahren. „Wir sind aber personell auch gut verstärkt worden“, betonte er, so dass nun ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar sei. „Denn wir dürfen die klassischen Verfahren etwa aus dem Bereich des Bau- oder Umweltrechts nicht vernachlässigen.“

Landrat Josef Laumer freute sich über das persönliche Kennenlernen, „denn der direkte Kontakt ist für mich sehr wichtig. Ich möchte die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, auch kennenlernen. Das schafft einfach eine ganz andere Atmosphäre als der Kontakt per Telefon oder E-Mail. Ich bin mir sicher, dass Dr. Hermann mit seiner ruhigen und ausgleichenden Art die Herausforderungen, die auf ihn warten, sehr gut meistern wird.“ Als Geschenk bekam der Gast ein Landkreis-Buch mit auf den Weg. „Damit Sie, Herr Dr. Hermann, die Vorzüge und Schönheit unserer Region immer im Auge haben“, wie Landrat Josef Laumer schmunzelnd anmerkte.


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