14.01.2019, 09:04 Uhr

Vorbildlicher Einsatz im Krisengebiet „Dafür mein höchster Dank im Namen des Landkreises“


Das Schnee-Chaos im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen hat den Einsatzkräften alles abverlangt.

STRAUBING-BOGEN Ein positives Fazit konnten die Einsatzkräfte bei der abschließenden Einsatz- und Lagebesprechung in Sankt Englmar am Montagmorgen um 6 Uhr ziehen. „Die Zusammenarbeit hat bestens funktioniert“, so Kreisbrandrat Albert Uttendorfer, der als Einsatzleiter die Einsätze von Sonntagfrüh bis Montagfrüh koordinierte.

Landrat Josef Laumer, der sich den ganzen Sonntag über in Sankt Englmar aufhielt, sparte ebenfalls nicht mit Lob: „Ich habe das Geschehen den ganzen Sonntag über bewusst vor Ort verfolgt, um den Einsatzkräften zu zeigen, dass sie unsere volle Rückendeckung und Unterstützung haben und um mir ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Es war beeindruckend wie höchst professionell alles abgearbeitet wurde und mit welch großem persönlichen Einsatz und Engagement alle Kräfte Tag und Nacht bei der Sache waren. Dafür mein höchster Dank im Namen des gesamten Landkreises.“

Auch das BRK hatte den Rettungswagenstellplatz in Sankt Englmar, der normalerweise von 8 bis 20 Uhr bereit steht, die ganze Nacht über besetzt gehalten, um für Notfälle bereit zu stehen.

In der Nacht hatte sich dann die Lage deutlich entspannt, so dass aktuell (Stand: Montag, 9 Uhr) nur noch wenige Straßen im Landkreis gesperrt sind. Dies sind die SR 40 Grün - Elisabethszell in beide Richtungen und die St 2148 Saulburg – Wiesenfelden in beide Richtungen. Zudem ist auch die SR 13 Neukirchen – Sankt Englmar noch nicht komplett befahrbar. Probleme gibt es zudem auf der Strecke von Wiesenfelden in den Landkreis Regensburg nach Wörth an der Donau und umgekehrt. Der Streckenabschnitt im Bereich des Landkreises Regensburg (R 7) ist gesperrt.


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