31.12.2018, 09:14 Uhr

Ausblick auf 2019 Nachhaltigkeit verstärkt im Fokus

Oberbürgermeister Markus Pannermayr: „Es gibt vieles aufzuzählen, was wir in unserer Stadt positiv voranbringen konnten.“ (Foto: Stadt Straubing)Oberbürgermeister Markus Pannermayr: „Es gibt vieles aufzuzählen, was wir in unserer Stadt positiv voranbringen konnten.“ (Foto: Stadt Straubing)

Die Neujahrsgrüße des Straubinger Oberbürgermeisters Markus Pannermayr.

STRAUBING Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Jahreswechsel gibt uns Gelegenheit, zurück, aber auch nach vorne zu blicken. Straubing ist stolz auf seine Traditionen, auch im vergangenen Jahr konnten wir wieder zahlreiche Jubiläen feiern: 80 Jahre gibt es den Tiergarten, 20 Jahre das Gründerzentrum im Hafen Straubing-Sand, 150 Jahre die Feuerwehrlöschzüge in Alburg und Ittling. Gerne denke ich auch zurück an unser Fest zum 800-jährigen Stadtjubiläum. Das wertvolle Miteinander anlässlich dieses Ereignisses hat gut getan.

Es gibt vieles aufzuzählen, was wir in unserer Stadt positiv voranbringen konnten: die erfreuliche Entwicklung des TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit, die Inbetriebnahme eines dynamischen Parkleitsystems, die Entscheidung zur Umstellung des Örtlichen Personennahverkehrs auf mit Biomethan betriebene Busse, beträchtliche Fördermittel für die Sanierung des Eisstadions sowie zum Ausbau des Radverkehrs, die attraktive Bajuwarenausstellung im Gäubodenmuseum, die Einweihung der neuen Feuerwache für den Löschzug Nord, der zwölfte Kommunalhaushalt in Folge ohne Nettoneuverschuldung oder die erst vor wenigen Tagen erfolgte Verkehrsfreigabe der Bahnunterführung am Jahnplatz. Bei allen Straubinger Unternehmen bedanke ich mich ausdrücklich für ihr klares Bekenntnis zum Standort Straubing. Besonders freue ich mich darüber, dass für die Zukunft des Karmelitenklosters eine gute Lösung gefunden werden konnte.

Beim Blick auf das vor uns liegende Jahr freuen wir uns auf die 20. Agnes-Bernauer-Festspiele unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Neben Investitionsschwerpunkten im Bildungssektor und beim deutlichen Ausbau der Kinderbetreuungskapazitäten, ist eine unserer größten Herausforderungen als wachsende Stadt die Verfügbarkeit ausreichenden Wohnraums. Die Stadt und die Städtische Wohnungsbaugesellschaft reagieren auf diesen Bedarf mit neuen Wohnungen an der Wittelsbacher Höhe und in den kommenden Jahren am Schanzlweg und an der Al-brecht-Dürer-Straße. Nach der Realisierung des Baugebiets Kagers folgt heuer die Erweiterung des Baugebiets am Stutzwinkel.

Mit dem Wiederaufbau unseres Rathauses treten wir 2019 in die Phase der konkreten Detailplanung ein. Gemeinsam wollen wir unser Rathaus in einer Form wieder aufbauen, die Historie, Identifikation und Bürgerfreundlichkeit in Einklang bringt.

Damit unsere Stadt auch für kommende Generationen lebenswert bleibt, wollen wir das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus stellen. In unser Jahresprogramm 2019 haben wir daher als weiteren Schritt eine Konzeption zur schrittweisen Ausrichtung städtischer Beschaffungen nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten aufgenommen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, an dieser Stelle möchte ich ausdrücklich all jenen aufrichtig danken, die sich das ganze Jahr über ohne große öffentliche Aufmerksamkeit in vielfältiger Weise zum Wohle unserer Stadtgesellschaft einsetzen. Ihr Engagement in den Kirchen, Vereinen und Verbänden, im Sport-, Kinder-, Jugend- und Seniorenbereich, auf dem kulturellen oder sozialen Sektor, in der Freiwilligen Feuerwehr und im Kommunalbereich trägt dazu bei, Straubing lebens- und liebenswert zu erhalten.

Ein besonderer Dank geht auch an all diejenigen, die ihre Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, so zum Beispiel bei der Feuerwehr, der Polizei, im Rettungsdienst und in sozialen Einrichtungen.

In der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft wünsche ich Ihnen für das neue Jahr Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg und Gottes Segen. Ich freue mich jedenfalls darauf, mich gemeinsam mit Ihnen auch weiterhin für das Wohl unserer schönen Stadt einsetzen zu dürfen.

Ihr

Markus Pannermay


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