13.12.2018, 13:25 Uhr

„Ein Tage der Freude für die Gemeinde“ Offizielle Verkehrsfreigabe nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Neukirchen

Offizielle Verkehrsfreigabe auf der SR 13 im Beisein von Landrat Josef Laumer, Bürgermeister Rudi Seidenader, 2. Bürgermeister Hans Liebl, Vertretern des Gemeinderates, der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes und der am Bau beteiligten Firmen sowie Pater Simeon Rupprecht. (Foto: Landkreis)Offizielle Verkehrsfreigabe auf der SR 13 im Beisein von Landrat Josef Laumer, Bürgermeister Rudi Seidenader, 2. Bürgermeister Hans Liebl, Vertretern des Gemeinderates, der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes und der am Bau beteiligten Firmen sowie Pater Simeon Rupprecht. (Foto: Landkreis)

Anerkennendes Kopfnicken und Zufriedenheit – bei der offiziellen Verkehrsfreigabe nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Neukirchen im Zuge der Kreisstraße SR 13 waren Straubing-Bogens Landrat Josef Laumer wie auch Neukirchens Bürgermeister Rudi Seidenader begeistert vom fertigen Projekt.

NEUKIRCHEN Als „deutliche Aufwertung“ bezeichnete der Landrat die neu gestaltete Ortsdurchfahrt im Bereich der Bayerwaldstraße und Bürgermeister Seidenader pflichtete bei: „Das ist ein Tag der Freude für unsere Gemeinde. Diese Neugestaltung ist ein Kern- und Schmuckstück unseres Ortes.“ Die Gemeinde Neukirchen ist der Baulastträger für Gehwege, Seitenbereiche, Kanal und Grünflächen, der Landkreis Straubing-Bogen für die Kreisstraße SR 13. „Die Zusammenarbeit war hervorragend“, betonten Landrat wie Bürgermeister unisono. Der Ausbau freilich geschah nicht grundlos: „Es gab eine starke Schädigung der Fahrbahn in Form von Netzrissen, Fahrbahnunebenheiten und zahlreichen Flickstellen. Zudem war die Funktion der Entwässerungseinrichtungen wie Straßeneinlauf, Randsteine, Kanal nicht mehr gegeben“, erläuterte Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises. Auch der Zustand des Gehweges habe einen Sanierungsbedarf gefordert.

Zwischen September und November 2018 fand die Baumaßnahme auf einer Länge von 470 Metern statt, zusätzlich wurde auf 160 Metern Länge die Asphaltdeckschicht erneuert. Die Gesamtkosten betrugen 610.000 Euro, wovon der Landkreisanteil 285.000 Euro und der Gemeindeanteil 325.000 Euro beträgt. Der Freistaat Bayern stellte Fördermittel nach BayGVFG in Höhe von 140.000 Euro zur Verfügung. Weitere technische Daten, die Markus Fischer bekanntgab: „Die Fahrbahnbreite beträgt nach dem Ausbau 5,75 bis 6 Meter, die Gehwegbreite 1,30 bis 1,50 Meter. Die Bauart war eine Erneuerung und Verstärkung der bituminösen Schichten, ein sogenannter bituminöser Vollausbau.“

Zwar rollt bereits seit Ende November der Verkehr wieder störungsfrei durch Neukirchen, anlässlich der förmlichen Abnahme des fertigen Projekts wurde im Beisein der ausführenden Firmen (Baufirma STRABAG Straubing und Örtliche Bauüberwachung Ing.-Büro KEB aus Straubing) die Möglichkeit zur offiziellen Verkehrsfreigabe mit kirchlicher Segnung durch Pater Simeon Rupprecht genutzt. „Von den Bürgern gab es bisher viel positive Resonanz“, so Bürgermeister Seidenader, dessen Gemeinde im Zuge des Ausbaus auch Wasser-, Strom- und weitere Leitungen legen konnte. „Ein herzliches Dankeschön auch den Grundstücksanliegern und allen von der Sperre betroffenen Einwohnern für ihr Verständnis und die Bereitschaft, sich in das Projekt einzubringen.“

Das neue Kern- und Schmuckstück in Neukirchen sollte dann am Ende auch so manchen Verkehrsteilnehmer überzeugen, der in den Tagen des Baus die Geduld vermissen ließ. Selbst beleidigende Äußerungen und Gesten mussten die Mitarbeiter der Baufirma mehr als einmal über sich ergehen lassen. „Aber Verkehrsbehinderungen lassen sich bei solchen Baumaßnahmen nicht vermeiden. Dafür wird auf lange Sicht für eine funktionierende Infrastruktur die Vermeidung von dauerhaft schlechten Verhältnissen gesorgt“, waren sich Landrat Josef Laumer und Bürgermeister Rudi Seidenader auch in diesem Punkt einig.


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