15.12.2020, 18:21 Uhr

Schwandorf Neukunden der städtischen Fernwärmeversorgung erhalten Förderung

Markus Roßmann, Karin Hammerer, Brigitte Harrieder (von links nach rechts) sowie Georg Bäuml (rechts außen) erhielten von Andreas Feller (Mitte) jeweils einen Förderbescheid für den Neuanschluss an die städtische Fernwärmeversorgung überreicht. Walter Zurek (3. von rechts) und Birgit Eichinger (2. von rechts) freuen sich über die neuen Kunden. Foto: Maria Schuierer/Stadt SchwandorfMarkus Roßmann, Karin Hammerer, Brigitte Harrieder (von links nach rechts) sowie Georg Bäuml (rechts außen) erhielten von Andreas Feller (Mitte) jeweils einen Förderbescheid für den Neuanschluss an die städtische Fernwärmeversorgung überreicht. Walter Zurek (3. von rechts) und Birgit Eichinger (2. von rechts) freuen sich über die neuen Kunden. Foto: Maria Schuierer/Stadt Schwandorf

Alle neuen Fernwärmevertragskunden in Schwandorf, die beim Bauprogramm 2019 ein Gebäude an die Fernwärme angeschlossen haben, erhalten eine Teilrückerstattung ihrer geleisteten Zahlungen für die Hausanschlusskosten als Zuschuss des Bundes nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz).

Schwandorf. Oberbürgermeister Andreas Feller überreichte am Freitag, 4. Dezember, persönlich die Förderbescheide an vier Neukunden. Für das Wohnheim der Lebenshilfe e.V. in der Ohmstraße nahm Brigitte Harrieder den Förderbescheid entgegen. In den Genuss einer Förderung kamen auch Georg Bäuml (Ohmstraße) und Karin Hammerer (Dachelhofer Straße). Markus Roßmann, der Werkleiter der Firma Rail.One in der Schwellenwerkstraße erhielt den Förderbescheid für den Anschluss seines Unternehmens an die Fernwärme. Die weiteren geförderten Anschlussnehmer bekamen die gute Nachricht per Post.

Insgesamt wurden für den förderbaren Fernwärmeleitungsbau im Jahr 2019 knapp 1,2 Millionen Euro netto investiert. Hierfür erhielt die Fernwärmeversorgung 256.100 Euro vom Bund an Fördergeldern. Von dieser Fördersumme fallen 31.200 Euro anteilig an die Neuanschließer des Jahres 2019. Dabei erhält jeder Neuanschließer 100 Euro pro Meter Fernwärmehausanschlussleitung auf dem eigenen Grundstück.

„Die Städtische Fernwärmeversorgung ist eine Erfolgsgeschichte und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz!“, so Oberbürgermeister Andreas Feller. Werkleiter Walter Zurek ergänzt, dass bis Ende 2020 circa 850 Kunden mit Fernwärme versorgt sein werden. Als Walter Zurek 1995 seine Tätigkeit bei der SWFS aufnahm, waren lediglich 45 Abnehmer an das Fernwärmenetz angeschlossen.

Auch die anwesenden neuen Fernwärmevertragskunden sehen im Anschluss an das Fernwärmenetz eine Vielzahl von Vorteile. Neben dem Umweltgedanken sind vor allem die planbaren stabilen Preise, die im Gegensatz zu anderen Energieträgern nur geringen Schwankungen unterliegen, ein wichtiges Argument für die Fernwärme.


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