23.11.2020, 10:11 Uhr

Bürgerhaushalt 2020 Sanierung des Pfaltermühlweges in Maxhütte-Haidhof mit Synergieeffekten

Stellvertretender Bauhofleiter Thomas Forster (von links) mit Straßenbautruppleiter Michael Weinfurtner und die Bauhofmitarbeiter Adalbert Meindl und Tobias Bruckmüller bei der Teerung der Kurvenbereiche. Foto: Anita Alt/Stadt Maxhütte-HaidhofStellvertretender Bauhofleiter Thomas Forster (von links) mit Straßenbautruppleiter Michael Weinfurtner und die Bauhofmitarbeiter Adalbert Meindl und Tobias Bruckmüller bei der Teerung der Kurvenbereiche. Foto: Anita Alt/Stadt Maxhütte-Haidhof

Der Zuweg zum Waldkindergarten des BRK-Montessori-Kinderhauses in Maxhütte-Haidhof war zwar vorhanden, aber in einem schlechten Zustand. Christian Reitmeier aus Maxhütte-Haidhof hat mit dem „Formblatt zum Bürgerhaushalt 2020“, das die Stadtverwaltung immer Anfang des Jahres ausgibt, auf diese mögliche Verbesserung hingewiesen.

Maxhütte-Haidhof. Erster Bürgermeister Rudolf Seidl hat daraufhin von der Firma Strabag aus Maxhütte-Haidhof die Nebenstraße ab der Zufahrt zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Meßnerskreith bis zum Aufgang zum Waldkindergarten teeren lassen. Dabei musste die schräg abfallende Straße befestigt werden und eine zehn Zentimeter dicke Tragschicht darauf aufgetragen werden. Damit die abgehende Zufahrt zum Fest- und Bolzplatz auch für größere und schwerere Fahrzeuge gesichert ist, wurden die Kurvenbereiche dahin noch vom städtischen Bauhof ausgeteert.

Der „Verein für Deutsche Schäferhunde Maxhütte-Haidhof“ nutzte die Situation mit einer finanziellen Eigenbeteiligung und lies daraufhin seine Zufahrtsstraße zum Vereinsgelände gleich mitteeren, was sich gerade in den Wintermonaten sicherlich positiv auswirken wird. Da der Bolzplatz und der Festplatz in Rappenbügl auch für größere Vereinsjubiläen und Festivitäten genützt werden, hat die Stadt nun einen Zugang in der Verlängerung der Fischbacher Straße zu den beiden Plätzen auf Stadtgrund eingeschlagen und bereits für eine weitere Bearbeitung vorbereitet. „Damit müssen zum Beispiel bei einem Festzug die Zugteilnehmer nicht ,mit der Kirche ums Dorf‘ gehen“, so Bürgermeister Rudolf Seidl im Gespräch. Im Zuge der Maßnahmen wurde bereits im Frühjahr zu den angrenzenden Wäldern ein Schutzzaun aufgestellt.

Auch das BRK-Sonnenhaus nutzt schon immer die beiden Plätze für pädagogische Spiele im Freien oder Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Fußballspielen oder Jugendzeltlager. Die Erdarbeiten des neuen Verbindungsweges wurden komplett vom städtischen Bauhof ausgeführt. Auch hier konnte ein Synergieeffekt mit eingebracht werden, indem das katholische Pfarramt St. Josef auf einer Länge von 130 Meter einen Metallzaun zum Festgelände hin finanzierte, der dann vom städtischen Bauhof errichtet wurde. In naher Zukunft werden zwei Flutlichter die Plätze ausleuchten, damit ein Hubschrauber bei Bedarf dort landen kann, um zum Beispiel Verletzte vom Krankenwagen aufzunehmen und sie sicher in die nächste Klinik geflogen werden können. Sicherlich werden die Leuchten aber auch bei anderen Aktionen einen Sicherheitsaspekt darstellen.

Erster Bürgermeister Rudolf Seidl sieht dieses „Ineinandergreifen von Zahnrädern bei Bedürfnissen, als positives Vorankommen“. „Wir haben uns zusammengesetzt und miteinander geredet, damit wir alle zu einem guten Ergebnis kommen“, so Bürgermeister Seidl und dankte allen Beteiligten für deren gemeinsames Zutun für „die gute Sache“.


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