18.05.2020, 09:48 Uhr

Alles mit Abstand Neuer Maxhütter Stadtrat tagte – Bürgermeister Rudolf Seidl vereidigt


Offizieller Start für den neuen Stadtrat: In der konstituierenden Sitzung am Donnerstag, 14. Mai, in der Stadthalle Maxhütte-Haidhof verpflichtete Bürgermeister Rudolf Seidl die 24 Stadträtinnen und Stadträte, die bei den Kommunalwahlen am 15. März das entscheidende Wähler-Votum bekommen hatten.

Maxhütte-Haidhof. Um die Verdienste der ausscheidenden Stadträte und die Verabschiedung von Dr. Susanne Plank entsprechend zu würdigen, soll sobald dies wieder möglich ist, eine Festsitzung mit einer entsprechenden Verabschiedung stattfinden. „Genauso wie unsere Stadtväter bisher, möchte ich mit Ihnen, liebe Stadtratskolleginnen und -kollegen, diesen Leitspruch ,Wille schafft Werke‘ umsetzen und gemeinsam die Zukunft unserer Stadt für die Bürgerinnen und Bürger gestalten“, betonte Bürgermeister Rudolf Seidl in seiner Ansprache. „Packen wir zusammen die kommende Wahlperiode an“.

Der Ansprache ging eine ökumenische Andacht mit Stadtpfarrer Steffen Brinkmann von St. Barbara in Maxhütte-Haidhof und Pfarrer Gottfried Tröbs von der Evangelischen-Lutherischen Kirchengemeinde aus Burglengenfeld/Kallmünz voraus. Pfarrer Brinkmann sprach die gegenwärtige Maskenpflicht in seiner Predigt an. „Man wird deutlicher und lauter sprechen müssen, die Worte sorgfältig wählen und offen und ehrlich miteinander sein. Die Maskenpflicht lässt uns auch überlegen, wie wir etwas im Vertrauen sagen sollen“. Gemeinsam sehen die beiden Geistlichen die Andacht ein Signal für Ehrlichkeit und Offenheit, ein Miteinander trotz Maskenpflicht im zukünftigen Stadtrat zu nutzen.

Bürgermeister Rudolf Seidl betonte in seiner Ansprache, dass es sein oberstes Ziel sei, eine aufgeschlossene, ehrliche und transparente Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu betreiben, um so dessen Anliegen bestmöglich vertreten zu können. „Ich lade Sie, liebe Stadträte, ein, mitzuarbeiten, damit wir gemeinsam vernünftige Lösungen für eine positive Stadtentwicklung finden“, so Seidl. „Zunächst aber müssen bereits begonnene Projekte abarbeiten“. Der Neubau des Kindergartens in Ponholz, der Prinz-Ludwig Kindergarten neben dem Stadtpark und der Krippenanbau beim Kindergarten St. Barbara müssen zügig weitergehen sowie die Sanierung der Turnhalle der Mittelschule. „Bei der Verabschiedung unseres Haushalts 2020 vor der Sommerpause werden wir sehen, welche finanziellen Spielräume uns für weitere Investitionen bleiben“, so das Stadtoberhaupt.

Stadträtin Gabriele Karl vereidigte den neuen 1. Bürgermeister. Nach Verlesen der Eidesformel, gelobte Rudolf Seidl zum Amtsantritt Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaates Bayern, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung seiner Amtspflichten, so wahr ihm Gott helfe.

Neue Stadträte vereidigt

Bedingt durch die Corona-Pandemie, bat Bürgermeister Seidl alle neu zu vereidigenden Stadträte als Einzelpersonen zum Podium nach vorne, um ihnen das Gelöbnis einzeln abzunehmen. Dies waren: Sigrid Margraf-Rank (Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Rappl (CSU), Josef Schmid (UWM), Dr. Franz Schmidkunz (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Sebast (JU), Johannes Weiß (JU). Es folgte die Abstimmung zur Niederlegung des Stadtratsmandats von Dr. Susanne Plank. Ihr folgt als Nachrücker, der bereits Im Stadtratsgremium vertretende Stadtrat Johannes Hebauer von der CSU. Die Wahlen zum 2. und 3. Bürgermeister verliefen sehr schnell und ohne großen Einwände. Zum 2.Bürgermeister wählte das neue Gremium Franz Brunner von der SPD mit 15:10 Stimmen gegen Matthias Meier von der CSU. Auch die Wahl des Dritten Bürgermeisters konnte in einem Wahlgang durchgeführt werden. Josef Schmid von der UWM (Unabhängige Wähler Maxhütte) wurde mit 15:10 Stimmen gewählt. Gegenkandidat war auch hier Mattias Meier von der CSU. Franz Brunner und Josef Schmid nahmen die Wahl an und bedankten sich für das ihnen entgegengebrachte Vertrauen. Auch sie wurden vereidigt.

Die alte Geschäftsordnung der Legislaturperiode 2014/2020 hat solange Geltung, bis eine neue Geschäftsordnung beschlossen ist. Bürgermeisters Rudolf Seidl wurde zum Standesbeamten mit der Einschränkung auf die Vornahme von Eheschließungen bestellt.


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