09.05.2020, 23:57 Uhr

Kranz niedergelegt Die Stadt Weiden gedenkt dem Ende des 2. Weltkrieges

Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Oberbürgermeister Jens Meyer, Colonel Adam J. Boyd. Foto: Stadt WeidenBezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Oberbürgermeister Jens Meyer, Colonel Adam J. Boyd. Foto: Stadt Weiden

Weidens Oberbürgermeister Jens Meyer und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher gedachten gemeinsam mit Colonel Adam J Boyd, US Army Garrison Bavaria, am 8. Mai dem Tag der Befreiung vom nationalsozialistischen Terrorregime.

Weiden. Das Ende des 2. Weltkrieges, dessen 2020 zum 75. Mal gedacht wird, würdigten sie mit einer Kranzniederlegung am Gustav-von-Schlör-Denkmal in Weiden. Der Gustav-von-Schlör-Platz ist besonders geschichtsträchtig, denn nach der Befreiung der Stadt Weiden am 8. Mai 1945 fand hier die Siegesparade der amerikanischen Truppen statt. Zum Kriegsende am 22. April 1945 wurden in Weiden ungefähr 2.000 alliierte Kriegsgefangene aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag XIII b befreit und mehrere hundert deutsche Soldaten gefangen genommen. 89 Weidener Bürgerinnen und Bürger wurden Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. 1.252 Soldaten fielen im 2. Weltkrieg und 920 wurden vermisst oder für tot erklärt.

Für Oberbürgermeister Jens Meyer ist es wichtig, gerade an dieser Gedenkstätte die Erinnerung wach zu halten: „Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus darf nicht aufhören, sie muss wachgehalten werden. An diesem Tag stehen wir ein gegen Extremismus, Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung jeglicher Art. Wir gedenken am 8. Mai besonders der Würde und Gleichwertigkeit aller Menschen. Dieser Tag ermahnt zur Dankbarkeit für die Befreier, für die diejenigen, die Widerstand geleistet haben und für ein Leben seit 75 Jahren in Frieden und Freiheit.“


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