28.04.2020, 10:09 Uhr

158 Schilder an 44 Standorten Das neue Fußgängerleitsystem in Amberg wird installiert – inklusive Infotafeln an zentralen Ankunftsorten

Baureferent Markus Kühne, Oberbürgermeister Michael Cerny, Tiefbauamtsleiter Norbert Füger, Kultur- und Tourismusreferent Dr. Fabian Kern und Kulturamtsleiter Reiner Volkert an einem der neu installierten Wegweiser am Schlossgraben. Foto: Susanne Schwab/Stadt AmbergBaureferent Markus Kühne, Oberbürgermeister Michael Cerny, Tiefbauamtsleiter Norbert Füger, Kultur- und Tourismusreferent Dr. Fabian Kern und Kulturamtsleiter Reiner Volkert an einem der neu installierten Wegweiser am Schlossgraben. Foto: Susanne Schwab/Stadt Amberg

Wie komme ich auf dem schnellsten Weg zum Marktplatz? Wo finde ich das Luftmuseum? Welchen Weg muss ich einschlagen, um zur Stadtbrille zu gelangen? Auf Fragen wie diese bekommen all jene, die sich nicht ganz so gut in Amberg auskennen und darum eine Orientierungshilfe benötigen, in Kürze auch ohne Smartphone oder Stadtplan eine rasche Antwort. Dazu werden in der Altstadt momentan die Schilder für das neue Fußgängerleitsystems aufgestellt.

Amberg. Dieses besteht aus insgesamt 44 Standorten und damit ebenso vielen dunkelgrauen Pfosten, an denen 158 gleichfarbige Schilder befestigt sind, die durch in weißer Schrift gehaltene Hinweise Ortsunkundige zu Orten mit überregionaler Bedeutung führen. Rund zwei Wochen wird es aller Voraussicht nach dauern, bis alle der Wegweisungen im Stadtgebiet installiert sind. Hinzu kommen außerdem 13 neue Infotafeln, die ihren Betrachtern an zentralen Ankunftsorten wie am Bahnhof und an den Parkplätzen einen Überblick über die gesamte Altstadt bieten.

„Das neue Fußgängerleitsystem wurde notwendig, nachdem die alte Beschilderung überholt, nicht mehr durchgängig und auch schon lange nicht mehr einheitlich war“, erläutert Oberbürgermeister Michael Cerny, der die Maßnahme gemeinsam mit den zuständigen Referats- und Amtsleitern – Dr. Fabian Kern und Reiner Volkert für den Tourismus, Markus Kühne und Norbert Füger für das Baureferat – nun der Öffentlichkeit präsentierte. Das alte System, das im Zuge dessen abgebaut wird, umfasste 54 Infoschilder sowie sechs Infotafeln.

Die Grundlage für das neue Leitsystem, das bei Bedarf durch weitere Bausteine ergänzt werden kann, bildete eine Konzeption, die die CIMA, eine auf Städte und Regionen spezialisierte Beratungsfirma, 2014 erarbeitet hatte. Darauf aufbauend hatte das Büro Wilhelm im vergangenen Jahr ein Detailkonzept erstellt. Ende letzter Woche hat nun die Firma Pichl damit begonnen, die von der Schilderfabrikation Moedel gefertigten Wegweiser aufzustellen. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf knapp 156.000 Euro.


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