16.04.2020, 16:30 Uhr

Auch größere Unternehmen Ausweitung der Forschungsförderung für den Mittelstand

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Die Mitarbeiterhöchstgrenze des Förderprogramms für mittelständische Unternehmen „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) wurde erhöht. Nach der Überarbeitung der ZIM-Richtlinie sind auch Unternehmen für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten antragsberechtigt, die zwischen 500 und weniger als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Weiding. Für diese Gruppe gilt allerdings zusätzlich die Bedingung, dass im Rahmen des geförderten Projektes eine Kooperation mit einem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erfolgt. Hierzu erklärt der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Schwandorf/Cham Karl Holmeier: „Die Anpassung der Richtlinie ist ein Gewinn für die Forschung und Entwicklung in der mittelständischen Wirtschaft. Größere Unternehmen der neu hinzugefügten Kategorie verfügen oft über gute Vertriebskanäle und Marktzugänge. Das ermöglicht einen schnellen Transfer der Forschungsergebnisse in den Markt. Außerdem profitieren die kooperierenden KMU von den Partnerunternehmen, da diese teilweise über umfangreichere Kapazitäten in den Bereichen Forschung und Entwicklung verfügen. Damit eröffnen sich für viele Unternehmen neue Möglichkeiten der gewinnbringenden Zusammenarbeit in der Forschung.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert mit dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft. Das Programm soll die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen nachhaltig unterstützen. Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Eine Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich. Auch die Themenauswahl steht den Unternehmen frei. Entscheidend für die Bewilligung der ZIM-Förderung sind Innovationsgehalt und gute Marktverwertungschancen der Projekte.

Weitere Informationen zum ZIM sind verfügbar im Internet unter www.zim.de.


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