07.11.2019, 12:07 Uhr

Zuchtviehauktion abgehalten Gute Qualität bei Jungkühen – 18 hoffnungsvolle Jungbullen

(Foto: Rinderzuchtverband Oberpfalz)(Foto: Rinderzuchtverband Oberpfalz)

Die Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz am Mittwoch, 6. November, war geprägt von einer sehr guten Qualität bei den angebotenen Jungkühen. Bei den weiblichen Zuchtkälbern achteten die Käufer auf eine gute Entwicklung der Tiere. Mindere Qualitäten wurden preislich abgestraft.

SCHWANDORF Bei den Zuchtbullen war diesmal ein sehr großes Angebot zu verzeichnen. Es wurden 18 hoffnungsvolle Jungbullen mit hervorragender Qualität angeboten. Spitzenbulle des Marktes war ein sehr gut entwickelter „HETWIN“-Sohn mit exzellenten vorgeschätzten Zuchtwerten. Die Besamungsstation CRV sicherte sich diesen Bullen für den Prüfungseinsatz. Weitere drei Bullen gingen zum Prüfeinsatz an die Besamungsstationen nach Marktredwitz-Wölsau und Neustadt an der Aisch. Lediglich zwei weitere Bullen konnten als Deckbullen für den Natursprung verkauft werden.

Die Auktion der weiblichen Großtiere war diesmal mit 48 frischmelkenden Jungkühen, zwei Kühen mit mehr als einer Kalbungen und zwei Kalbinnen nur mittelmäßig beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten fast durchweg mit sehr guter Qualität. Die Versteigerung war von Beginn weg geprägt von einem flotten Versteigerungsverlauf. Die Käufer legten größten Wert auf die funktionalen Merkmale der Tiere und die Gebote erfolgten sehr qualitätsbezogen. Nur einige Tiere mit Mängeln erhielten kein Gebot oder konnten erst nach erheblichen Preiszugeständnissen abgesetzt werden. Am Ende der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen mit 1.646 Euro ein Durchschnittspreis, welcher um mehr als 100 Euro höher lag als bei der Auktion im Oktober. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung der verkauften Jungkühe lag diesmal bei 28,5 Kilogramm.

Mit 118 Tieren war die Auktion der weiblichen Zuchtkälber diesmal besser knapp beschickt. Hier legten die Käufer großen Wert auf eine altersgemäße Entwicklung der Tiere. Schwache Kälber waren nur nach erheblichen Preisnachlässen abzusetzen. Ebenso waren Kälber mit geringer Leistung weniger gefragt. Bis auf wenige Ausnahmen konnten alle angebotenen Tiere schließlich verkauft werden. Allerdings lag der durchschnittliche Erlös um nahezu 80 Euro unter dem Durchschnittspreis im Oktober. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Die Versteigerung der männlichen Nutzkälber am Montag, 4. November, war geprägt von einer eher verhaltenen Nachfrage. Bei einem Durchschnittsgewicht von 86 Kilogramm wurde ein Erlös von 4,57 Euro je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 357 Euro (ohne Mehrwertsteuer) anlegen.

Der nächste Zuchtviehmarkt für Bullen, Kalbinnen, Jungkühe und weibliche Zuchtkälber findet in Schwandorf am Mittwoch, 4. Dezember, statt.


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