08.10.2019, 12:13 Uhr

Gelungene Premiere Erstes Burglengenfelder Klimadinner kam gut an

Chefköchin Melanie Röhl (vorne, Mitte) freute sich mit dem Organisations- und Service-Team über den Applaus der Klimadinner-Gäste. (Foto: Sarah Stupar)Chefköchin Melanie Röhl (vorne, Mitte) freute sich mit dem Organisations- und Service-Team über den Applaus der Klimadinner-Gäste. (Foto: Sarah Stupar)

Mehr als 70 Gäste kamen zum ersten Burglengenfelder Klimadinner im Gewächshaus der Gärtnerei Fischer, das der SPD-Ortsverein organisiert hatte. „Wir wollen Ihnen zeigen, dass man mit ein wenig Rücksicht auf saisonale und regionale Gegebenheiten lecker essen kann, ohne einen überdimensionalen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen“, sagte der designierte SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Hitzek, der als Moderator durch den Abend führte.

BURGLENGENFELD Ob Supperl vom gerösteten Kürbis mit Apfelsaft, Wurzelgemüse-Würfelchen und Knusperstangerl oder gebratener Saibling mit Rote-Beete-Kernotto und Rote-Beete-Ziegenkäse-Türmchen: Ideengeberin und Chefköchin Melanie Röhl durfte sich am Ende des Klimadinners nicht nur über stürmischen Applaus der Gäste freuen. „Ein sehr gelungener Abend und vor allen Dingen ein Anstoß, über die eigenen Einkaufsgewohnheiten nachzudenken. Dankeschön“, lautete der Kommentar einer Besucherin am folgenden Tag auf der Facebook-Seite der Burglengenfelder SPD. „Ziel erreicht“, bilanzierten Röhl und Hitzek daher zufrieden.

„Unser Mut, neue Wege zu gehen mit einer nicht alltäglichen Location sowie der Verbindung von Unterhaltung und Information, ist belohnt worden“, sagte SPD-Ortsvorsitzender Peter Wein. Während Melanie Röhl, Erika Pinzl, Betty Mulzer, Helga Forster, Songül Demirtas und Kerstin von Brincken die Speisen zubereiteten, informierte Michael Hitzek über die Produkte regionaler Erzeuger und die Vorzüge von „bayerischem Superfood“ wie Brennnessel, rote Beete und Zwetschgen. Das Duo „tell the trees“ (Daniel Stach und Manuel Meier) lieferte die passende Musik. Und besonders gut kam bei den Klimadinner-Gästen an, dass die vier Gänge des Menüs von Servicekräften wie dem zweiten Bürgermeister Bernhard Krebs und SPD-Fraktionssprecher Sebastian Bösl serviert wurden.

Bio-Biere aus dem Riedenburger Brauhaus, Bio-Weine aus Österreich, Saibling vom Fischhof Mulzer aus Oberweiherhaus, Käse vom Kollerhof Schwaighausen, Quitten, Äpfel, Walnüsse und Co. aus den Gärten von SPD-Mitgliedern, Dinkelmehl aus Nabburg, frische Zutaten aus dem Biomarkt Burglengenfeld und vom Bauern- und Wochenmarkt: Die SPD hat beim Klimadinner erfolgreich demonstriert, dass sie es nicht bei Anträgen im Stadtrat belassen, sondern die Bevölkerung aktiv für Themen wie den Klimaschutz, für nachhaltiges Einkaufen und Kochen begeistern will. Um es mit Hitzeks Worten zu sagen: „Liebe geht durch den Magen. Klimaschutz auch.“

Der Ruf nach einer weiteren Auflage des Klimadinners wurde noch während der Premiere laut, „die ohne die Unterstützung der Familie Fischer so nicht hätte stattfinden können“, sagte Hitzek.


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