11.09.2019, 18:34 Uhr

Verkehr Grünen-Abgeordneter pocht auf rasche Umsetzung der Barrierefreiheit am Bahnhof Amberg

(Foto: Ursula Hildebrand)(Foto: Ursula Hildebrand)

Der Freistaat Bayern nimmt die Planungen für die Barrierefreiheit am Bahnhof in Amberg auf eigene Kosten in die Hand. Wann der barrierefreie Umbau des Bahnhofs in Amberg aber tatsächlich erfolgt, bleibt völlig offen.

AMBERG Der Oberpfälzer Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt hat die Bundesregierung befragt, wie sie sichergestellt, dass der barrierefreie Umbau unmittelbar nach den Planungen auch umgesetzt werden kann und wann der Bahnhof Amberg frühestens barrierefrei sein könnte. „In der Antwort drückt sich das Bundesverkehrsministerium mal wieder vor einer klaren Antwort auf meine einfache Frage. Man verweist auf das ,BayernPaketII‘. Dieses Paket soll die Planungen für den Bahnhof Amberg aber nur bis zur Baureife bringen. Von einer Umsetzung durch den Bund ist keine Rede und in der Antwort auf meine Frage hält sich das zuständige Bundesverkehrsministerium zum Beispiel mit einer konkreten Jahreszahl für den Bau der Barrierefreiheit oder einer Absichtserklärung für die Finanzierung des Umbaus vornehm zurück. Wer sich also Hoffnungen auf eine rasche Umsetzung der Barrierefreiheit am Bahnhof Amberg macht, könnte enttäuscht werden. Ich erwarte von Land und Bund hier schon ein koordiniertes Vorgehen. Das Thema Barrierefreiheit muss auch für die Bahnhöfe in Schwandorf, Weiden und Cham nicht nur immer wieder versprochen, sondern tatsächlich umgesetzt werden. Es ist eine Schande, dass in der Oberpfalz selbst große Städte noch keine barrierefreien Bahnhöfe haben“, so Schmidt mit Blick auf Bahnkundinnen und -kunden mit Kinderwagen, schwerem Gepäck oder eingeschränkter Mobilität.


0 Kommentare