30.07.2019, 20:21 Uhr

Junge Union diskutiert Wie geht es weiter mit der B85?

Franz Neugebauer, Clemens Reimer, Regina Wirth (Ortsvorsitzende der JU Wackersdorf), Andreas Schießl, Karl Holmeier (Bundestagsabgeordneter), Phillip Bacher, Wolfgang Hain, Patrick Fersch. (Foto: Jonas Rester)Franz Neugebauer, Clemens Reimer, Regina Wirth (Ortsvorsitzende der JU Wackersdorf), Andreas Schießl, Karl Holmeier (Bundestagsabgeordneter), Phillip Bacher, Wolfgang Hain, Patrick Fersch. (Foto: Jonas Rester)

Zum Thema „Wie geht es weiter mit der B85 – Abschnitt Heselbach/Meldau“ lud die Junge Union Wackersdorf am 26. Juli den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier ins Schwimmbadcafé Wackersdorf ein.

WACKERSDORF Zu Beginn erläuterte die Ortsvorsitzende der Jungen Union Regina Wirth die aktuelle Lage zu den Gefahrenpunkten, dem Lärmschutz und dem Ausbau der B85 im Gemeindegebiet Wackersdorf. Die Junge Union forderte als kurzfristige Lösung eine Erweiterung des Tempolimits an der Kreuzung B85/SAD9, welche die Gefahrensituation deutlich entschärfen könne und stellte den Antrag zur Diskussion. Auf einer Unterschriftenliste konnten die Teilnehmer ihre Unterstützung bekunden. Die bisher vorgeschlagene Ampellösung an der Kreuzung B85/SAD9 lehne die Junge Union ab, da bei Straßenausbesserungen an dieser Stelle schon Ampeln im Einsatz waren und dies sehr lange Staus verursacht hatte.

Bürgermeister Thomas Falter berichtete zu den aktuellen Bemühungen der Gemeinde und verwies auf die Gemeinderatssitzung am 18. September. Der Hauptredner Karl Holmeier setzte in seinem Beitrag die B85 bei Wackersdorf ins Verhältnis zu anderen Bundesstraßen im Bundestagswahlkreis, bei denen in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte erzielt wurden. Anschließend wurde intensiv über die möglichen kurz- und langfristigen Lösungen diskutiert, wobei sich herauskristallisierte, dass kurzfristig ein Tempolimit auf 70 km/h und eine Erweiterung des Überholverbots mit Start vor der Kreuzung B85/SAD9 bis nach Meldau zum Fuße des Mappenbergs sinnvoll wäre. In Bezug auf den Lärmschutz fanden die Besucher die Einführung eines Flüsterbelags für den gesamten Abschnitt vorteilhaft. Für eine langfristige Lösung wurden eine Überdeckelung der Fahrbahn und eine Umgehung diskutiert. Hier beteuerte Holmeier, dass es am Geld nicht scheitern dürfe und dass an erster Stelle die Sicherheit stehe.

Die Junge Union nahm die Anregungen der Bevölkerung und von Holmeier gerne auf und sicherte die Antragsstellung der genannten Punkte an die Gemeinde Wackersdorf, das Landratsamt und das Straßenbauamt zu. Nach der umfangreichen Diskussion zur B85 stand Holmeier Rede und Antwort zu bundespolitischen Themen. Zum Schluss trug er sich in die Unterstützerliste der Jungen Union ein und betonte seine Einsatzbereitschaft eine nachhaltige Lösung zur B85 zu erzielen.


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