06.06.2019, 15:06 Uhr

Verkehr Karl Holmeier fordert verbesserte Anbindung der Oberpfalz an das Fernverkehrsnetz

(Foto: fotohobi/123RF)(Foto: fotohobi/123RF)

Am Rande eines Gespräches der Verkehrspolitiker der CDU/CSU mit dem Bahnvorstand Ronald Pofalla im Deutschen Bundestag wies der Abgeordnete Karl Holmeier auf die lang überfällige Planung der Zugverbindung Berlin-München hin. Die Umsetzung der geplanten Strecke über Hof-Schwandorf-Regensburg verzögert sich schon seit geraumer Zeit. Grundlage für die Inbetriebnahme der Strecke ist, laut Auskunft der Bahn, die vollständige Elektrifizierung des Abschnitts Regensburg-Hof.

LANDKREIS SCHWANDORF „Bei der Erstellung des Fernverkehrskonzeptes vom März 2015 wusste die Deutsche Bahn AG genau bis wann die Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof abgeschlossen ist. Die Deutsche Bahn wusste, dass die Maßnahme nicht bis Ende 2022 fertig ist. Der Ausbau verzögert sich nicht, sondern die Deutsche Bahn ist zu langsam bei der Umsetzung“, so Holmeier.

In mehreren Schreiben an die Verantwortlichen wies Holmeier auf die fehlerhafte Planung hin und bat um die Prüfung von Alternativen, um den Zugverkehr auf der Strecke Berlin-München zu ermöglichen. Holmeier führt hierzu weiter aus: „Ich fordere die Einhaltung der Fernverkehrsoffensive vom März 2015 und den Einsatz von „Hybridzügen“ ab Dezember 2022, um die zugesagte Zugverbindung von Berlin nach München über Hof, Schwandorf und Regensburg, wie angekündigt, zu realisieren. Die Alternative ist eine schnellere Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof. Ich fordere den Vorstand der DB Fernverkehr und den Konzernbevollmächtigten für den Freistaat Bayern auf, die gegebenen Zusagen im Fernverkehrskonzept einzuhalten. Die Bürger der Oberpfalz erwarten und verdienen eine schnelle Anbindung an das Fernverkehrsnetz.“


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