20.05.2019, 14:29 Uhr

Besuch Freie-Wähler-Europakandidatin Ulrike Müller pflanzt „Inklusionsbaum“ in Schwandorf

Im Garten des „Hauses des Guten Hirten“ pflanzte Ulrike Müller einen Inklusionsbaum. (Foto: Freie Wähler, KV Schwandorf)Im Garten des „Hauses des Guten Hirten“ pflanzte Ulrike Müller einen Inklusionsbaum. (Foto: Freie Wähler, KV Schwandorf)

Ein „Inklusionsbaum“ vor dem Gewächshaus im „Haus des Guten Hirten“ in Ettmannsdorf erinnert seit Donnerstag, 16. Mai, an einen Besuch der FW-Europakandidatin Ulrike Müller in Schwandorf.

SCHWANDORF Müller war auf Einladung des Kreisverbandes Schwandorf der Freien Wähler in die Große Kreisstadt gekommen, um für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung bei den anstehenden Europawahlen Werbung zu machen und ihr Programm vorzustellen. Empfangen und begleitet wurde sie bei ihrem Besuch vom Kreisvorsitzenden der Freien Wähler Dieter Jäger, dem FW-Ortsvorsitzenden Ferdi Eraslan sowie vom Vorsitzenden der FW-Kreistagsfraktion Martin Scharf und dessen Stellvertreterin Maria Schlögl.

Erste Anlaufstation von Müller war das „Haus des Guten Hirten“ in Ettmannsdorf. Dessen Leiter Otto Storbeck hieß sie herzlich in der Einrichtung willkommen und stellte das Haus und dessen Philosophie vor. Mit Anerkennung nahm Müller zur Kenntnis, dass in der Einrichtung mittlerweile eine duale Ausbildung angeboten wird und das Haus unter anderem über eine vollständig eingerichtete Gärtnerei verfügt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkaufen dort Pflanzen, Blumen, Gemüse und alles, was zu einer richtigen Gärtnerei gehört. Aus dem reichhaltigen Angebot hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine türkische Haselnuss ausgewählt, die Müller im Garten vor dem Gewächshaus einpflanzte. Dieser „Inklusionsbaum für Bildung und Umweltpolitik“ wurde bewusst ausgewählt, weil es sich um eine besonders robuste Art handelt, die auch massiven Klimaschwankungen trotzen kann.

In der Firma Nabaltec AG informierte sich Müller anschließend über die Produktionsbedingungen eines mittelständischen Unternehmens abseits der großen Industriezentren und sicherte unter anderem die Sicherstellung einer ausreichenden Energieversorgung zu, sodass ein Ausbau der Produktion vor Ort gewährleistet werden könne. Ein weiteres Thema im Gespräch mit dem kaufmännischen Leiter Paul Altmann waren die Auswirkungen der aktuellen Umweltpolitik auf mittelständische Unternehmen wie Nabaltec.

Beim Abschlussgespräch zeigte sich Ulrike Müller beeindruck von der Qualität der beiden besuchten Einrichtungen und rief dazu auf, bei der Europawahl vom Stimmrecht Gebrauch zu machen und damit auch ein Zeichen für ein vereintes Europa und seine mittlerweile gut 70-jährige Friedensgeschichte zu setzen.


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