30.04.2019, 20:39 Uhr

Leader-Projekte EU-Gelder gehen in den Landkreis Schwandorf – Schwarzenfeld und Radwege bedacht

So soll der Parkour-Park Schwarzenfeld einmal aussehen. (Foto: DSGN CONCEPTS UG, Münster)So soll der Parkour-Park Schwarzenfeld einmal aussehen. (Foto: DSGN CONCEPTS UG, Münster)

Im historischen Gebäude wurden neue Leader-Projekte für den Landkreis Schwandorf beschlossen. In der erst kürzlich mit Leade-Mitteln sanierten Wander- und Pilgerstation Türmerhaus des Oberpfälzer Waldvereins in Schwandorf beriet das Entscheidungsgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regionalentwicklung im Landkreis Schwandorf unter dem Vorsitz von Landrat Thomas Ebeling über weitere bei LEADER förderfähige Projekte.

LANDKREIS SCHWANDORF Die Gremiumsmitglieder wurden über die Mittelverteilung sowie über laufende und geplante Projekte der LAG informiert. Zudem wurden zwei Projekte bewertet und befürwortet. Dieser Abstimmung stellten sich der Parkour-Park des Marktes Schwarzenfeld und das unter der Federführung der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes stehende Radwegenetzkonzept für den Landkreis.

Parkour-Park Schwarzenfeld

Ausgehend von einer Idee der Jugendlichen möchte der Markt Schwarzenfeld zentrumsnah einen öffentlich zugänglichen Parkour-Park errichten. Die Kinder und Jugendlichen bringen sich bereits jetzt aktiv in die Gestaltung der Anlage ein. Beim Aufbau des Parks wird darauf geachtet, verschiedene Schwierigkeitsgrade und somit Elemente für jede Alters- und Zielgruppe vom Anfänger bis zum Profi zu verbauen. Das Projekt wird dem Entwicklungsziel „Attraktivität der Region weiter erhöhen“ zugeordnet. Bei Kosten von rund 120.000 Euro beträgt der Leader-Anteil gut 60.000 Euro. Die Co-Finanzierung wird vom Markt Schwarzenfeld getragen.

Radwegenetzkonzept für den Landkreis Schwandorf

Der Landkreis möchte ein Radwegekonzept für den Alltagsradverkehr zur Erfassung der Bestandsdaten und Ermittlung möglicher Erweiterungstrassen bzw. Lückenschlüsse erarbeiten lassen. Dieses Konzept soll durch Synergienutzung und eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten die Grundlage für ein gut ausgebautes Radwegenetz im Landkreis sein. Die darin erarbeiteten Lückenschlüsse werden priorisiert und dienen als Argumentationsgrundlage für die Beantragung weiterer Fördermitteln für den Bau der Radwege. Das Projekt wird ebenfalls dem Entwicklungsziel „Attraktivität der Region weiter erhöhen“ zugeordnet. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 70.000 Euro. Bei einer Leader-Förderung von gut 35.000 Euro trägt der Landkreis die Co-Finanzierung.


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