16.04.2019, 14:21 Uhr

Knüpfung von Wirtschaftsbeziehungen Indischer Generalkonsul Sugandh Rajaram zu Gast bei Weidens OB Kurt Seggewiß

Auf den ersten Schritt sollen weitere folgen: OB Seggewiß sagte hierzu seine Unterstützung zu und überreichte dem indischen Generalkonsul eine Porzellantasse aus der limitierten Stadt Weiden-Edition. Von links: OB Kurt Seggewiß, Wirtschaftsförderer Nicolas Lahovnik, Generalkonsul Surgandh Rajaram und Bürgermeister Jens Meyer. (Foto: Stadt Weiden)Auf den ersten Schritt sollen weitere folgen: OB Seggewiß sagte hierzu seine Unterstützung zu und überreichte dem indischen Generalkonsul eine Porzellantasse aus der limitierten Stadt Weiden-Edition. Von links: OB Kurt Seggewiß, Wirtschaftsförderer Nicolas Lahovnik, Generalkonsul Surgandh Rajaram und Bürgermeister Jens Meyer. (Foto: Stadt Weiden)

Am Montag, 15. April, hießen Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Bürgermeister Jens Meyer zusammen mit Wirtschaftsförderer Nicolas Lahovnik den indischen Generalkonsul für Bayern und Baden-Württemberg im Neuen Rathaus herzlich willkommen.

WEIDEN Sugandh Rajaram ist seit November 2016 in dieser Funktion im indischen Konsulat in München tätig. Der studierte Elektroingenieur für den Fachbereich Automation blickt bereits auf eine 20-jährige diplomatische Laufbahn zurück. Sie führte ihn von Sri Lanka über Djakarta Indonesien nach New York in die USA und nach Pakistan. Von dort ging es dann nach München. Seine Aufgabe sieht er in der Knüpfung von Wirtschaftsbeziehungen. Sein Hauptaugenmerk gilt den mittelständischen und den familiengeführten Unternehmen. Diese möchte er gern für eine Zusammenarbeit mit Indien gewinnen. Dabei erwähnte er, dass Indien zur Zeit mit 7,5 Prozent Wirtschaftswachstum zu den prosperierenden Ländern der Welt zählt und beste Möglichkeiten, vor allem in den Geschäftsfeldern der IT-Branche bietet. Auch bei uns würden, aufgrund der soziodemographischen Entwicklung zunehmend gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Von IT-Fachleuten bis hin zu Krankenschwestern genießen die indischen Fachkräfte international einen sehr guten Ruf. Darüber hinaus seien junge Inder sehr daran interessiert in Deutschland zu studieren. Derzeit gibt es 3.000 indische Studenten in Bayern, in Deutschland sind es 18.000. Dies läge vor allem an der hervorragenden Ausbildung in Deutschland. Oberbürgermeister Seggewiß stellte Weiden als Zentrum der nördlichen Oberpfalz vor. „Bei uns leben Menschen aus 105 Nationen. 25 Prozent haben einen Migrationshintergrund“, so der Rathauschef. „In unserer Region sind zahlreiche mittelständische Unternehmen bereits erfolgreich als Global Player unterwegs“, ergänzt Seggewiß. Er versprach, hier über seine Wirtschaftsförderung Kontakte herzustellen, ebenso zur OTH Amberg-Weiden. Mit einer Stadttasse bedankte sich Seggewiß für den Besuch des indischen Generalkonsuls und wünschte ihm viel Erfolg.


0 Kommentare