12.04.2019, 13:16 Uhr

Politik SPD-Abgeordnete Marianne Schieder organisiert Jugendhospitanzprogramm im Bundestag

Marianne Schieder mit ihrem Jugendhospitanten Daniel Rockel. (Foto: Büro Schieder/Engelhard)Marianne Schieder mit ihrem Jugendhospitanten Daniel Rockel. (Foto: Büro Schieder/Engelhard)

Mit einem Gespräch zur Außen- und Menschenrechtspolitik endet das erste Hospitanzprogramm der SPD-Bundestagsfraktion für junge Erwachsene aus der Jugendverbandsarbeit. In ihrer Funktion als parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion organisiert Marianne Schieder das Programm zusammen mit dem Deutschen Bundesjugendring.

WERNBERG-KÖBLITZ/BERLIN „Die jungen Leute engagieren sich in ihrer Jugendverbandsarbeit für unterschiedlichste Themen von der Ausbildungsvergütung über Klimaschutz bis hin zum Leben im ländlichen Raum. All diese Fragen beschäftigen uns als Politikerinnen und Politiker selbstverständlich auch“, erklärt MdB Marianne Schieder. Daher sei ihr der Austausch zwischen beiden Seiten sehr wichtig. „Neben der inhaltlichen Diskussion bekommen die jungen Menschen einiges über unsere Tätigkeit als Abgeordnete mit, was sie auch in ihrer Verbandsarbeit nutzen können“, so die SPD-Abgeordnete weiter.

Die 16 Hospitantinnen und Hospitanten kamen von unterschiedlichen Akteuren der Jugendverbandsarbeit zum Beispiel aus der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) oder dem Bund deutscher katholischer Jugend (BDKJ). Im Rahmen der Hospitanz begleiteten sie einen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion im parlamentarischen Alltag im Büro, in Arbeitsgruppen, Ausschüssen und bei weiteren Terminen.

Die jungen Erwachsenen trafen sich unter anderem auch mit Familienministerin Franziska Giffey, diskutierten mit Fraktions- und Parteivorsitzender Andrea Nahles und dem jugendpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sönke Rix.

Am Donnerstag folgte dann der Besuch der Parlamentsdebatte. Im Fokus stand am Morgen die Orientierungsdebatte zum neuen Bluttest bei Schwangeren, welcher Trisomie 21 diagnostizieren kann. In dieser Debatte stand die Frage im Mittelpunkt, ob der Bluttest zukünftig durch die Krankenkassen übernommen wird. Für die jungen Erwachsenen war die Debatte besonders beeindruckend, da es nicht um eine Beschlussfassung, sondern um eine ethische Orientierung ging.

Mit einer Auswertung des Programmes, gemeinsam mit Marianne Schieder und der Vorsitzenden des Deutschen Bundesjugendrings, Lisi Maier, und dem Austausch mit Aydan Özuguz zum Thema Außen-& Menschenpolitik endet das Hospitanzprogramm.

„Besonders beeindruckt hat mich die Fachexpertise der Politikerinnen und Politiker und ihre offene Art, mit uns zu diskutieren“, sagte Daniel Rockel, Hospitant des Programms. „Ich kann jeder und jedem nur empfehlen, die Chance für solch eine Hospitanz zu nutzen und den eigenen Blick auf die Politik zu schärfen“, so Rockel weiter.


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