11.03.2019, 12:06 Uhr

Rentendiskussion „Generationen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

„Der Kandidat für den Bundesvorsitz der Jungen Union, Stefan Gruhner, fordert eine Kehrtwende in der Rentenpolitik. In Verteilungsfragen, so meint er, werde seit Jahren sehr viel für die ältere Generation getan“, schildert Reinhold Strobl, Bezirksvorsitzender der AG 60plus in der SPD Oberpfalz. Die Rente mit 63 sei laut Gruhner dafür nur ein Beispiel, die Grundrente ein weiteres. Es müsse Schluss sein mit einer Politik der Rentengeschenke, die nur noch die über 60 Jahre alten Wähler im Blick hat.

SCHNAITTENBACH/OBERPFALZ Strobl stellt dazu fest: „Solche Äußerungen können nur von jungen Politikern kommen, die keine Ahnung von der Arbeitswelt, dem Stress, den gesundheitlichen Belastungen und der teilweise schlechten Bezahlung in vielen Berufen haben.“ Generationen, so Strobl, dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden. Möglichkeiten einer gerechten Finanzierung gebe es genügend. Warum werden internationale Konzerne mit Milliardengewinnen nicht besser zur Finanzierung unseres Staates herangezogen? Außerdem sei eine gerechte Rente, so Strobl, kein Geschenk. Vielmehr hätten alle, die ihr Leben lang gearbeitet haben, einen Anspruch auf eine gerechte Rente im Alter.


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