18.01.2019, 18:22 Uhr

Schlüsselübergabe in Nürnberg Die Deutschen aus Russland haben jetzt ein eigenes Kulturzentrum

Aussiedlerbeauftragte Sylvia Stierstorfer, Sozialministerin Kerstin Schreyer, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, den Vorsitzenden des Vorstands des Kulturzentrums der Deutschen aus Russland e. V., Ewald Oster, und den Kulturreferent Waldemar Eisenbraun bei der Schlüsselübergabe für das neue Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland in Nürnberg. (Foto: StMAS)Aussiedlerbeauftragte Sylvia Stierstorfer, Sozialministerin Kerstin Schreyer, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, den Vorsitzenden des Vorstands des Kulturzentrums der Deutschen aus Russland e. V., Ewald Oster, und den Kulturreferent Waldemar Eisenbraun bei der Schlüsselübergabe für das neue Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland in Nürnberg. (Foto: StMAS)

Ministerpräsident Dr. Söder und Sozialministerin Schreyer haben gemeinsam den Startschuss für die Arbeit des neuen Kulturzentrums für die Deutschen aus Russland gegeben.

NÜRNBERG Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am Freitag, 18. Jnuar, im Beisein von Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer den Schlüssel für das neue Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland an den künftigen Betreiber des Zentrums, den Verein „Kulturzentrum der Deutschen aus Russland e. V.“, in Nürnberg übergeben. „Die Deutschen aus Russland bereichern uns mit ihrer einzigartigen Kultur. Ihr Schicksal ist ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Geschichte, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Uns verbindet viel. Ich bin deshalb froh und stolz, dass wir gemeinsam diesen zentralen Ort der Begegnung und Verständigung ermöglichen“, so Söder.

Sozialministerin Schreyer betonte: „Die Deutschen aus Russland haben eine wunderschöne, facettenreiche Kulturtradition und die soll auch gezeigt werden. Mit dem Kulturzentrum hat die Volksgruppe damit nun eine neue zentrale Anlaufstelle für ihre kulturelle Arbeit.“

Bis zur Fertigstellung des geplanten Kulturzentrums am endgültigen Standort schafft der Freistaat Bayern bereits jetzt eine Übergangslösung. Das Kulturzentrum wird von den Deutschen aus Russland selbst betrieben. Es soll mit wechselnden Ausstellungen und Vorträgen einen Einblick in die Geschichte und reiche Kultur der Volksgruppe geben und ein Bewusstsein für deren Schicksal vermitteln.


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