18.01.2019, 17:05 Uhr

Antragsstart Karl Holmeier informiert zum Förderprogramm für Abbiegeassistenzsysteme

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Zum Antragsstart des Förderprogramms für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen erklärt der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur Karl Holmeier, worum es geht.

LANDKREIS SCHWANDORF „Ab dem 21. Januar 2019 können Inhaber von Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen Anträge aus dem Förderprogramm des Bundes für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen („ASS“) stellen. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs. Die Zuwendung beträgt höchstens 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 1.500 Euro je Einzelmaßnahme.“

Hintergrund der Fördermaßnahme ist, dass insbesondere die schwächeren Straßenverkehrsteilnehmer wie Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer oftmals von großen Lkw beim Rechtsabbiegen übersehen werden. Hierbei kam es in der Vergangenheit oftmals zu tödlichen Unfällen. Die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit mehr als 3,5 Tonnen mit den Abbiegeassistenzsystemen soll diese tödlichen Unfälle verhindern. Da der Marktanteil ausländischer Lkw in Deutschland 40 Prozent beträgt, kann dieses Förderprogramm nur ein erster Schritt sein. Wir brauchen eine Regelung in allen EU-Länder. Die Bundesregierung setzt sich auf EU-Ebene daher mit Nachdruck dafür ein, dass bald eine EU-Regelung eingeführt wird.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bag.bund.de und im Büro von Karl Holmeier unter der Telefonnummer 030/ 227-72100 sowie per Mail an karl.holmeier@bundestag.de.


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