20.12.2018, 23:50 Uhr

Aus einer Hand AWO übernimmt Schuldner- und Insolvenzberatung im Landkreis Amberg-Sulzbach

Landrat Richard Reisinger, AWO-Kreisvorsitzender Martin Seibert, AWO-Geschäftsführerin Julia Rußwurm und Oberbürgermeister Michael Cerny. (Foto: Christine Hollederer)Landrat Richard Reisinger, AWO-Kreisvorsitzender Martin Seibert, AWO-Geschäftsführerin Julia Rußwurm und Oberbürgermeister Michael Cerny. (Foto: Christine Hollederer)

Die Schuldner- und Insolvenzberatung für Menschen im Amberg-Sulzbacher Land erfolgt künftig aus einer Hand. Der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg haben hierfür ihre Zuständigkeiten für die Schuldnerberatung an die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die bereits eine Insolvenzberatung anbietet, übertragen und so alles zusammengeführt.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten nun Landrat Richard Reisinger, Oberbürgermeister Michael Cerny und AWO-Kreisvorsitzender Martin Seibert mit Geschäftsführerin Julia Rußwurm im Landratsamt Amberg-Sulzbach.

Es ist ein „Kompaktpaket“, das die AWO ab dem neuen Jahr anbietet, betonte Landrat Richard Reisinger beim Pressetermin. Oberbürgermeister Michael Cerny fügte hinzu, dass die Zusammenführung von Schuldner- und Insolvenzberatung richtig und wichtig sei, weil beide Bereiche zwangsläufig „ineinanderlappen“ würden. Der Landkreis und die Stadt betrauen die AWO darüber hinaus mit Präventionsaufgaben im Bereich der Schuldnerberatung sowie einem niedrigschwelligen offenen Beratungsangebot für von Überschuldung gefährdete Haushalte, insbesondere Familien.

AWO-Geschäftsführerin Julia Rußwurm unterstrich beim Pressegespräch den Bedarf der Schuldner- und Insolvenzberatung: Der Zulauf sei enorm, viele Menschen der heutigen Zeit sitzen auf einem Schuldenberg und wissen oft nicht weiter, so Rußwurm. Hier versucht die AWO gemeinsam mit den Betroffenen Hand in Hand einen Ausweg zu finden.


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