23.11.2018, 15:58 Uhr

450 eingereichte Projekte Der Landkreis Amberg-Sulzbach ist „ausgezeichnet nachhaltig“

Landrat Richard Reisinger und VHS-Leiter Manfred Lehner durften von Danielle Rodarius (RENN.süd/Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern) den Preis entgegennehmen. (Foto: RENN.süd/Christian A. Werner)Landrat Richard Reisinger und VHS-Leiter Manfred Lehner durften von Danielle Rodarius (RENN.süd/Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern) den Preis entgegennehmen. (Foto: RENN.süd/Christian A. Werner)

Die zehn Preisträger für das „Projekt Nachhaltigkeit 2018“ aus Bayern und Baden-Württemberg stehen fest. Einer von ihnen ist der Landkreis Amberg-Sulzbach mit dem Projekt „Vom lokalen Aktionsmosaik zur nachhaltigen Netzwerklandschaft“.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Landrat Richard Reisinger und VHS-Leiter Manfred Lehner durften nun in Augsburg den bundesweiten Preis für das neue Leitbild des Landkreises Amberg-Sulzbach entgegennehmen. Die Auszeichnung ist eine herausragende Bestätigung für die Arbeit der zahlreichen Aktiven in der Region.

Insgesamt gab es 450 eingereichte Projekte für den Preis, der seit 2011 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) vergeben wird, in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit den vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN). Eine Jury prämierte schließlich die Projekte, die zukunftsgerichtet, vorbildlich und wirksam für eine nachhaltige Entwicklung stehen. Unter den fünf mit je 1.000 Euro prämierten Projekten aus Bayern ist das neue Leitbild des Landkreises Amberg-Sulzbach.

Landrat Richard Reisinger freute sich darüber, dass das Landkreis-Leitbild mit seinem ganzheitlichen Ansatz offensichtlich über Bayern hinaus Anerkennung finde. Er teilte die Einschätzung des Augsburger Oberbürgermeisters und Vorsitzenden des bayerischen Städtetags, Dr. Kurt Gribl, dass es die Kommunen seien, die den Auftrag einer nachhaltigen Entwicklung am besten meistern könnten. „Ich wünsche mir, dass der Preis nun vor allem der Umsetzung vieler Projekte in den Landkreis-Gemeinden zusätzlichen Rückenwind gibt“, so der Landrat.

„Ein erfolgreicher Nachhaltigkeitsprozess braucht ein robustes Mandat; das sind bei uns ein Nachhaltigkeitsrat, eine klare Zuständigkeit in der Landkreisverwaltung und ein Budget, das der Kreistag zur Verfügung stellt; und es muss Chefsache sein. All das ist bei uns gegeben“, so fasste VHS-Leiter Manfred Lehner das Erfolgsrezept des Amberg-Sulzbacher Wegs zusammen, den die Jury als wegweisend würdigte.

Das neue Leitbild für den Landkreis Amberg-Sulzbach zeigt die Richtung für die nachhaltige Entwicklung der Region in den nächsten Jahren auf. Es orientiert sich an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. In diesem Sinn ist es kein Masterplan, sondern sollte eher als Karte und Kompass verstanden werden.

Das Leitbild bezieht sich dabei auf die Handlungsfelder: sozialer Zusammenhalt mit Demografie, Inklusion, Integration und Bürgerdialog sowie Bildung, Forschung und Wissenschaft sowie Klima und zukunftsfähige Energien sowie Wirtschaft und Tourismus sowie natürliche Ressourcen: Natur, Umwelt, Ernährung und Konsum.


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