02.11.2018, 22:41 Uhr

Amtsbesuch Regierungspräsident Axel Bartelt zu Gast beim Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach

Franz Ertl, Peter Thumann, Regierungspräsident Axel Bartelt, Henner Wasmuth, Roman Beer, Josef Kreitinger. (Foto: Regierung der Oberpfalz/Roth)Franz Ertl, Peter Thumann, Regierungspräsident Axel Bartelt, Henner Wasmuth, Roman Beer, Josef Kreitinger. (Foto: Regierung der Oberpfalz/Roth)

Regierungspräsident Axel Bartelt besuchte erstmals das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, um sich vor Ort über die Aufgaben und aktuelle Projekte zu informieren.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Der Regierungspräsident sprach dabei insbesondere auch das Thema „Baulicher Zustand von Brücken“ an. Darüber hinaus ließ er sich unter anderem detailliert über den Stand des Planfeststellungsverfahrens zum Bahnübergang in Nabburg, die B299 Verlegung bei Waldsassen/Kondrau und über den Umbau der Klosterburg Kastl berichten.

Der Leiter des Amtes, Henner Wasmuth, und sein Vertreter Roman Beer gaben zusammen mit den 18 Abteilungsleitern einen genauen Einblick in das vielfältige Aufgabenspektrum der Behörde. Zum Amtsbezirk gehören die Landkreise Schwandorf, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth, Amberg-Sulzbach sowie die kreisfreien Städte Amberg und Weiden und damit insgesamt 124 Städte, Märkte und Gemeinden.

Die rund 460 Beschäftigten des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach sind ein wichtiger Faktor für die positive Weiterentwicklung der gesamten mittleren und nördlichen Oberpfalz. Sie planen und betreuen die Umsetzung einer Vielzahl von Infrastrukturmaßnahmen, unterhalten ein fast 2.000 Kilometer langes Straßennetz (von der Bundesautobahn bis zur Kreisstraße), 818 Brückenbauwerke und 1.259 Gebäude des Freistaates Bayern und der Bundesrepublik Deutschland.

Im Rahmen der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung trägt das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach aktiv dazu bei, Behördenverlagerungen in den ländlichen Raum zu ermöglichen. Das „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ in Kemnath und die „Zentrale Reiseservicestelle“ in Vohenstrauß, beide in Gebäuden von ehemaligen Amtsgerichten, konnten bereits den Betrieb aufnehmen. Die Gebäude für das „Landesamt für Breitband, Digitalisierung und Vermessung“ mit den „Digitalen Landkarten Bayern“ in Windischeschenbach und der „Geodatenbank Bayern“ in Waldsassen, zwei Projekte für jeweils 60 bis 70 Mitarbeiter, befinden sich gerade in Planung. Auch die beiden Säule1-Projekte im Rahmen des Wohnungspaktes Bayern in der Einsteinstraße in Sulzbach-Rosenberg und in der Schmelcherstraße in Amberg wurden durch das Amt betreut und umgesetzt.

Im Straßenbau werden durch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach im Jahr 2018 circa 67 Millionen Euro und in 2019 voraussichtlich 60 Millionen Euro investiert. Im Hochbau sind es im Jahr 2018 circa 70 Millionen Euro und im Jahr 2019 circa 105 Millionen Euro.

Der Regierungspräsident zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Aufgaben des Staatlichen Bauamtes und dankte der Behördenleitung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte Arbeit. „Hier wird gute Arbeit geleistet. Für mich war es wichtig, mit den Fachleuten auch gerade über Details zu sprechen“, so der Regierungspräsident, der im Gespräch anregte, den bereits bestehenden guten Informationsaustausch zwischen der Regierung der Oberpfalz und den Staatlichen Bauämtern nochmals zu intensivieren: „Mir ist es wichtig, dass sich alle, die an Planfeststellungsverfahren beteiligt sind, möglichst früh austauschen um noch effizienter zu werden. Ich möchte, insbesondere was den Straßenbau angeht, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatlichen Bauamts Amberg, aber auch mit dem Staatlichen Bauamt Regensburg, das Optimum für die Oberpfalz herausholen.“

Am Rande des Amtsbesuchs wurde auch ein Anliegen aus der Bürgersprechstunde des Bürgerbeauftragten der Staatsregierung, Klaus Holetschek, behandelt, das ein Bürger aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach im September 2018 bei der Bürgersprechstunde vorgetragen hatte. Hierbei ging es um einen Radweg, der von Amberg entlang der Staatsstraße nach Hirschau geführt werden soll. Dem Petenten konnte mitgeteilt werden, dass bereits im nächsten Jahr beabsichtigt ist, einen öffentlichen Feld- und Waldweg auf dem Abschnitt zwischen Steiningloh und Immenstetten in Abstimmung mit der Gemeinde Freudenberg und der Stadt Hirschau radverkehrstauglich zu ertüchtigen.


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