19.10.2018, 18:12 Uhr

Tradition und Vielfalt IHK-Gremium Schwandorf lud zum Jubiläumsempfang

In einer von Prof. Dr. Markus Lemberger  moderierten Talkrunde diskutierten IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes, Herbert Zweck, Martina Stahl-Förster, Thomas Knoll, Michael Schickram und Markus Block über die branchenübergreifenden Herausforderungen für die Unternehmen im Landkreis Schwandorf. (Foto: Hannes)In einer von Prof. Dr. Markus Lemberger moderierten Talkrunde diskutierten IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes, Herbert Zweck, Martina Stahl-Förster, Thomas Knoll, Michael Schickram und Markus Block über die branchenübergreifenden Herausforderungen für die Unternehmen im Landkreis Schwandorf. (Foto: Hannes)

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim begrüßte das Gremium Schwandorf zum Jubiläumsempfang Vertreter der regionalen Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Veranstaltungssaal des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf (ZMS).

SCHWANDORF „Schwandorf hat in den letzten Jahrzehnten erfolgreich den Strukturwandel vom Tagebaugebiet zu einem florierenden Wirtschaftsstandort mit zahlreichen Weltmarktführern gemeistert“, betonte IHK-Präsident Michael Matt in seiner Festrede. Doch nicht nur wirtschaftlich gesehen sei die Region stark. Auch der hohe Freizeitwert, zum Beispiel durch die Oberpfälzer Seenplatte, mache den Landkreis jetzt und für die Zukunft attraktiv.

Entwicklung ist Teamwork

Anlass zur Freude sah Gremiumsvorsitzender Hubert Döpfer aufgrund der wirtschaftlichen Daten und Rahmenbedingungen des Landkreises Schwandorf genug: „Wer von uns hätte es früher für möglich gehalten, dass unsere Region heute zu den wirtschaftlich stärksten, wettbewerbsfähigsten Regionen in Bayern, sogar in ganz Deutschland gehört?“ Tradition und die wirtschaftsstrukturelle Vielfalt seien zwei wesentliche Charakterzüge des Landkreises. „Egal ob Global Player, Hidden Champion oder die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen – in der Region lässt es sich erfolgreich gemeinsam arbeiten“, so Döpfer weiter. Attraktive Arbeitsplätze und ein Standort mit hohem Freizeit- und Erholungswert würden immer mehr Menschen in dem Landkreis ziehen. Döpfer betonte, dass die dafür nötige Regionalentwicklung ein Teamwork von Unternehmen, Politik, Verwaltung und der IHK sei: „Einer braucht den anderen.“ Auch Landrat Thomas Ebeling und Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller hoben die gut funktionierende Zusammenarbeit in ihren Grußworten hervor.

Herausforderungen gestalten

In einer von Prof. Dr. Markus Lemberger moderierten Talkrunde diskutierten IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes, Geschäftsführer der Fluorchemie Stulln GmbH Herbert Zweck, Geschäftsführerin der Günter Stahl GmbH Martina Stahl-Förster, Geschäftsführer der Ostbayerische Verwertungs- und Energieerzeugung GmbH Thomas Knoll, Geschäftsführer der Schickram IT GmbH Michael Schickram und Markus Block, Personalleiter der emz-Hanauer GmbH & Co. KGaA, über branchenübergreifende Herausforderungen für die regionalen Unternehmen. Die Digitalisierung, der Fachkräftemangel und der Infrastrukturausbau sowie die rasante Entwicklungsgeschwindigkeit – vor allem in der IT-Branche – seien aktuell und künftig die größten Herausforderungen für die Wirtschaft, so der Konsens. „Wir sollten nicht nur die Herausforderung, sondern auch die Chancen in den Themen sehen und gemeinsam die Zukunft gestalten“, so Helmes. Der Landkreis könne dafür besonders aus dem Innovationspotenzial seiner Unternehmen schöpfen.


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