04.10.2018, 11:52 Uhr

Lärmmessungen versprochen Schießlärm im Umfeld des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr beschäftigt Anwohner

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Der Schießlärm im Umfeld des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr war erneut Anlass für den SPD-Abgeordneten Reinhold Strobl aus Schnaittenbach, sich noch einmal an das Bundesministerium der Verteidigung zu wenden.

GRAFENWÖHR Schon im Juni hatte er Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen gefragt, wie es mit der Lärmminderung für die Anwohner des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, vor allem im Bereich Auerbach, aussehe. Das Ministerium antwortete im Juni, dass es zeitnah noch im Jahr 2018 eine Schießlärmmessung an ausgewählten Orten geben solle. Außerdem solle es Gespräche mit den US-Streitkräften geben, um die Belange der Anwohner besser zu berücksichtigen.

In einem weiteren zweiten Schreiben vom August an das Bundesverteidigungsministerium wollte Strobl dann wissen, welche Ergebnisse diese Gespräche und die versprochene Lärmmessung denn konkret gebracht haben. Das Ministerium antwortete Strobl jetzt so: „Es wurde einvernehmlich festgelegt, dass eine Messkampagne zur Lärmmessung im Umfeld des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr durchgeführt werden soll. Die vorbereitenden Planungen sind mittlerweile erfolgt. Im Rahmen des Übungsbetriebes bei der Großübung ,Saber Junction 2018‘ im Herbst werden umfangreiche Lärmmessungen, insbesondere im Bereich der Ortschaft Auerbach nahe der Schießbahn 213 durchgeführt. Dazu werden zahlreiche Mess-Orte nach immissionsschutzfachlichen Gesichtspunkten ausgewählt.“

Der Abgeordnete werde dran bleiben und wieder nachhaken.


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