22.09.2018, 10:34 Uhr

Geld im Gepäck Regionale Identität, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung – neue Impulse bei den Kernthemen

Regionalmanagerin Maria Schmalzl, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Landrat Richard Reisinger, Wirtschaftsförderer Harald Herrle. (Foto: Christine Hollederer)Regionalmanagerin Maria Schmalzl, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Landrat Richard Reisinger, Wirtschaftsförderer Harald Herrle. (Foto: Christine Hollederer)

Das bayerische Finanz- und Heimatministerium fördert das Regionalmanagement im Landkreis Amberg-Sulzbach mit 347.120 Euro.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH „Wir wollen die Regionen mit maßgeschneiderten Lösungen fit für die Zukunft machen. Der Freistaat Bayern unterstützt den Landkreis Amberg-Sulzbach gerne dabei, innovative Projekte umzusetzen und die Region in wichtigen Zukunftsthemen voranzubringen“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe des Förderbescheides an Landrat Richard Reisinger fest. „Der Landkreis vereint Tradition und Fortschritt: hohe Lebensqualität, gutes Angebot für Freizeit, Kultur und Sport sowie preiswerte Immobilien“, betonte Füracker.

Landrat Richard Reisinger sieht das Regionalmanagement als wichtige Säule der Zusammenarbeit vor Ort und Instrument zur strategischen Weiterentwicklung des Landkreises Amberg-Sulzbach. Bereits von 2004 bis 2010 gab es im Landkreis ein gemeinsames Regionalmanagement mit der Stadt Amberg. „Ich freue mich sehr, dass der Landkreis künftig das Regionalmanagement wieder nutzt, um die Region fit für die Zukunft zu machen“, hob Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hervor.

Dazu wird das Regionalmanagement in Person von Regionalmanagerin Maria Schmalzl bis 2021 fünf Projekte umsetzen:

Im Rahmen eines Strategie-Netzwerks Regionalentwicklung wird es eine Koordinierung von regionalen Projekten und eine Beratung zu Förder- und Drittmitteln vornehmen.

Um die regionale Wertschöpfung zu stärken, sollen regionale Produkte und Dienstleistungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Für eine erfolgreiche Außendarstellung der Region wird eine Markenstrategie erarbeitet und umgesetzt.

Im Bereich der Siedlungsentwicklung werden alle Leerstände in den Kommunen erfasst, Nutzungskonzepte entwickelt und Hilfe bei der Vermarktung angeboten.

Zur Verbesserung der Mobilität im Landkreis sind die Erfassung des Mobilitätsverhaltens sowie die Erarbeitung und Umsetzung eines intermodalen Mobilitätskonzepts mit Vorschlägen für die Optimierung von Verkehrsströmen vorgesehen.

Regionale Netzwerke

Die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern ist oberstes Ziel der Bayerischen Staatsregierung und hat Verfassungsrang. Mit Regionalmanagements sollen die Qualitäten der bayerischen Regionen gesteigert werden. Die Initiativen holen Partner aus der Region ins Boot und nutzen regionale Netzwerke für die Umsetzung ihrer Projekte.

Aktuell werden flächendeckend rund 210 erfolgreiche Projekte im Regionalmanagement in ganz Bayern mit insgesamt rund 13 Millionen Euro gefördert. Mit der neuen Förderrichtlinie Landesentwicklung bestehen seit Ende 2017 noch attraktivere Förderkonditionen. Die Fördersumme der Regional- und Konversionsmanagements wurde für Initiativen im Raum mit besonderem Handlungsbedarf und für großräumige Initiativen sowie für Konversionsmanagements mit besonderer Betroffenheit von 100.000 auf 150.000 Euro pro Jahr erhöht.


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