20.09.2018, 12:42 Uhr

Orientierung in der Parteienlandschaft Startschuss für den Online-Wahlhelfer zur bayerischen Landtagswahl

Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Bayern 2018. (Foto: bpb)Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Bayern 2018. (Foto: bpb)

Der Wahl-O-Mat zur bayerischen Landtagswahl 2018, ein Online-Wahlhelfer, wurde am Donnerstag, 20. September, im Bayerischen Landtag freigeschaltet. Kultusminister Bernd Sibler und Landtagspräsidentin Barbara Stamm gaben im Beisein des Präsidenten des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack, des Projektleiters Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung, Martin Hetterich, und des Direktors der Landeszentrale für politische Bildung, Dr. Harald Parigger, den Startschuss für das Frage-und-Antwort-Tool.

BAYERN „Der Wahl-O-Mat ist gerade für unsere Erstwählerinnen und -wähler ein absolut sinnvolles Angebot, um sich in der Parteienlandschaft zu orientieren! Jede Stimme hat Gewicht und ist von großer Bedeutung. Schließlich lebt unsere Demokratie von der Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger. Bevor man bei der Landtagswahl sein Kreuz macht, ist es daher wirklich wichtig, sich mit den Programmen und Positionen auseinanderzusetzen“, so Minister Sibler.

Der Wahl-O-Mat – abrufbar unter www.wahl-o-mat.de – richtet sich insbesondere an Jungwählerinnen und -wähler und bietet einen Überblick über die Programme und Ziele der Parteien, die zur Wahl zugelassen sind. Anhand 38 Thesen können die Bürgerinnen und Bürger überprüfen, wie sie zu den Positionen der Parteien stehen.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm erklärte: „Nachdem wir bereits bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2013 mit dem Wahl-O-Mat eine erfolgreiche Bayern-Premiere hatten, ist er inzwischen gewissermaßen eine Institution. Im Vorfeld der letzten Bundestagswahl sorgte er für neue Rekorde: Er wurde 15,7 Millionen Mal genutzt. Es sind also durchaus nicht mehr nur die jungen Menschen in unserem Land, die sich auf diesem Weg informieren. Der Wahl-O-Mat ist vielmehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und das ist auch gut so, denn er gibt auf einfache und schnell verfügbare Weise Einblicke in die Programme der verschiedenen Parteien und regt viele Menschen an, sich mit Politik zu beschäftigen und sich eine Meinung zu bilden. Was er aber natürlich nicht ersetzen kann, ist das, was Demokratie im Kern ausmacht: der Kontakt mit den Menschen. Denn Politik lebt von der Diskussion, vom Austausch von Meinungen und dem konstruktiven Streit um die bessere Lösung.“

BJR-Präsident Matthias Fack hob hervor: „Gerade für Jung- und Erstwählerinnen und -wähler ist der Wahl-O-Mat das Online-Tool der Wahl. Nutzerinnen und Nutzer können spielend anhand der für sie relevanten Themen ihren eigenen Standpunkt überprüfen und sich in der Parteienlandschaft orientieren. Und wir hoffen, damit die wahlberechtigten jungen Menschen zur Stimmabgabe zu motivieren. Denn eins ist in diesen Zeiten klar: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie muss gelebt und geschützt werden.“

„Der Wahl-O-Mat zeigt auf spielerische Weise, dass es sich lohnt, am 14. Oktober zur Wahl zu gehen. In 38 Thesen führt er spannende und wichtige Themen der bayerischen Landespolitik vor und macht klar, dass die Parteien sich zu vielen zentralen Fragen ganz unterschiedlich positionieren“, stellte Hetterich die Wirkung des bewährten Online-Angebots heraus.

Der Wahl-O-Mat zur bayerischen Landtagswahl ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Bayerischen Jugendring.


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