18.07.2018, 23:47 Uhr

Sicherheitskonzept Die Stadt Hof sorgt für Sicherheitsmaßnahmen rund um das Volksfest

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Das Hofer Volksfest soll – wie auch in den vergangenen Jahren – ein entspanntes Erlebnis für alle Besucherinnen und Besucher sein. Aus diesem Grund ist es wie bei allen Großveranstaltungen nötig, diverse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die entweder unbemerkt im Hintergrund ablaufen oder aber auch die Gäste direkt betreffen können.

HOF Dafür stehen die Verantwortlichen seit Monaten mit den diversen Beteiligten der verschiedenen Organisationen, wie zum Beispiel Polizei, Feuerwehr oder Sicherheitsdienst in Kontakt. In enger Zusammenarbeit wurde dabei das bestehende Sicherheitskonzept auf den Prüfstand gestellt und, wo nötig, an die aktuelle Situation angepasst.

Taschenkontrollen

Auch 2018 werden wieder Taschenkontrollen durchgeführt. Zwar wird es keine Einlasskontrollen geben, aber auf dem Festgelände und im Zelt können die Taschen kontrolliert werden. Das bedeutet, dass eventuell auch mehrmals in die gleiche Tasche gesehen wird. Die Verantwortlichen bitten um Verständnis, dass dies passieren kann, da die Sicherheitskräfte nicht wissen können, ob eine Tasche schon einmal kontrolliert wurde. Gefährliche oder verbotene Gegenstände werden auf dem Volksfest nicht geduldet. Dazu gehören Messer, Waffen aller Art, aber auch Soft-Air-Waffen. Diese Gegenstände werden ohne Ausnahme eingezogen. Dies gilt ebenso für Verteidigungsmittel wie zum Beispiel Pfefferspray. Letztere können allerdings beim Verlassen des Festgeländes wieder abgeholt werden. Auch mitgebrachte Flaschen mit alkoholischen Getränken werden abgenommen.

Platzverweis, Hausverbot

Wer sich auf dem Volksfest nicht zu benehmen weiß, andere Gäste angreift oder Straftaten verübt, bekommt ohne Ausnahme einen Platzverweis und ein Hausverbot für den Rest des Festes ausgesprochen. Auch weitergehende Schritte wie Anzeigen sind möglich, um den Gästen einen friedlichen Besuch und sorgenfreies Feiern zu ermöglichen. Aufgrund von Vorfällen im letzten Jahr wird darauf hingewiesen, dass nur die zugelassenen Stände Waren und Leistungen anbieten dürfen. Zuwiderhandlungen ziehen ebenfalls ein Platzverbot nach sich.

Taschendiebstahl

Leider gibt es auch in Hof schwarze Schafe, die sich am Eigentum anderer vergehen. Hierzu gibt es von der Polizei Tipps, wie man sich dagegen schützen kann. Diese sind abrufbar unter www.polizei-beratung.de unter der Rubrik „Taschendiebstahl“. Auch wird Besuchern, die mit dem Auto anreisen, geraten, ihre Wertgegenstände nicht im Auto zu lassen bzw. wenn es nicht anders möglich ist, diese nicht offen liegen zu lassen.

Feuerwerk

Während der beiden Feuerwerke am ersten Samstag und zweiten Freitag werden aus Sicherheitsgründen die Ernst-Reuter-Straße sowie die Dr.-Enders-Straße kurzfristig gesperrt. Wer es eilig hat, sollte den kompletten Bereich weiträumig umfahren. Auch die Zuschauer werden gebeten, die Sicherheitsbereiche in der Dr.-Enders-Straße freizuhalten. Drohnenflüge sind während des Feuerwerkes im Sicherheitsbereich nicht erlaubt. An beiden Tagen ist im entsprechenden Abschnitt in der Dr.-Enders-Straße wie gewohnt ein Halteverbot angeordnet. Dieses ist auch einzuhalten, da sonst Beschädigungen an den Fahrzeugen riskiert werden.

Anreise

Aufgrund der Baustelle in der Köditzer Straße wird empfohlen, wenn möglich auf die öffentlichen Verkehrsmittel, hier insbesondere den Volksfestbus oder die Agilis, umzusteigen. Hier bestünde die Möglichkeit, am Hauptbahnhof zu parken und dann mit dem Zug direkt zum Fest zu fahren. Auch mit dem Bus kann an diversen Haltestellen geparkt und dann der Volksfestbus oder die normalen Linien genutzt werden. Dies garantiert eine stressfreie Ankunft am Volksfest. Ein Halteverbot besteht in der Hans-Högn-Straße zwischen Nailaer Straße und Ernst-Reuter-Straße. Wer dies nicht beachtet, riskiert, abgeschleppt zu werden. Auch am Grünstreifen links der Nailaer Straße herrscht Halteverbot; hier gelten die gleichen Regeln und Konsequenzen. Behindertenparkplätze stehen in ausreichender Zahl in der Hauptzufahrt zum Volksfestplatz in der Kulmbacher Straße zur Verfügung.


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