27.06.2018, 10:44 Uhr

Geschichte „Lebenslinien“ im BR porträtieren WAA-Rebellin – „Irmgard und die Widerstandssocken“

Irmgard Gietl strikte „Widerstandssocken“ gegen die WAA. (Foto: DENKmal-Film Strigel GmbH)Irmgard Gietl strikte „Widerstandssocken“ gegen die WAA. (Foto: DENKmal-Film Strigel GmbH)

Der Film über die strickende WAA-Rebellin Irmgard Gietl läuft nun in der Reihe „Lebenslinien“ des BR. Er wird am Montag, 16. Juli, um 22 Uhr gezeigt.

WACKERSDORF „Vor 30 Jahren haben wir während der Dreharbeiten zu „Spaltprozesse“ Irmgard Gietl kennen und bewundern gelernt. Heute ist Irmgard Gietl 88 Jahre alt und wir nehmen wir den Faden wieder auf: Als in ihrer geliebten Oberpfälzer Heimat 1985 die atomare Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf gebaut werden soll, ändert sich Irmgard Gietls beschauliches Leben radikal. Mit ungeahnten Kräften und ihren ganz eigenen Mitteln kämpft sie gegen den Bau der umstrittenen Atomanlage. Als strickende Rebellin ist sie in Japan bis heute Vorbild für die Gegner der dortigen WAA in Rokkasho, die nach 30 Jahren (!) Bauzeit dieses Jahr hochgefahren werden soll. Ihre „Widerstandssocken“ werden dort immer noch zu Motivationszwecken in Ehren gehalten“, so Claus Strigel von der DENKmal-Film Strigel GmbH.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.br.de.


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