26.06.2018, 11:15 Uhr

Jugend und Parlament 2018 Reale Politik beim Vier-Tages-Planspiel in Berlin – Max Stahl aus Wernberg-Köblitz war dabei!

Straffes Programm beim Planspiel: Max Stahl – hier zusammen mit Marianne Schieder. (Foto: Büro Schieder)Straffes Programm beim Planspiel: Max Stahl – hier zusammen mit Marianne Schieder. (Foto: Büro Schieder)

Vom 23. bis zum 26. Juni fand im Deutschen Bundestag das diesjährige Planspiel Jugend und Parlament (JuP) statt. Unter den rund 300 jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet war auch der 20-jährige Lehramtsstudent Max Stahl aus Wernberg-Köblitz, den die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder nominiert hatte.

WERNBERG-KÖBLITZ/BERLIN Die Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren übernahmen für vier Tage die Rollen von fiktiven Abgeordneten, stellten das parlamentarische Verfahren nach und simulierten vier Gesetzesinitiativen. Max Stahl wurde während des Planspiels zu Franz Eisen, Abgeordneter der PEV (Partei für Engagement und Verantwortung) und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft.

An den Originalschauplätzen des Deutschen Bundestages lernten die Jungparlamentarierinnen und -parlamentarier die Arbeit der Abgeordneten kennen, sei es in den Fraktionen, den Landesgruppen, den Ausschüssen oder im Plenum. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal traten Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zur Debatte standen Entwürfe zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebechern, zur Einführung von Elementen direkter Demokratie sowie zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien.

Max Stahl erlebte vier intensive, aufregende Parlamentstage und heiße Debatten um fiktive Gesetzentwürfe. „Ich nehme viele neue Erfahrungen und Einblicke, auch für mein Studium, mit nach Hause. Besonders haben mir die Diskussion und die fachliche Arbeit in den Ausschüssen gefallen. Das Suchen nach mehrheitsfähigen Kompromissen war immer ein konstruktives Streiten und am Ende hat sich das Ringen um gemeinsame Positionen auch gelohnt.“ Es seien arbeitsreiche Tage mit einem straffen Programm gewesen, aber „man muss Jugend und Parlament erlebt haben“, brachte Max Stahl es auf den Punkt!

Marianne Schieder ist eine überzeugte Unterstützerin des Jugendprojekts. „Diese großartige Veranstaltung trägt dazu bei, dass die Jugendlichen einen realen Einblick in die komplexen parlamentarischen Abläufe und die Arbeit in den Fraktionen bekommen. Das Planspiel bietet ideale Möglichkeiten, sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen auseinanderzusetzen. Ziel unserer Bildungspolitik ist ja auch, junge Menschen darin zu bestärken, Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen und zu kritischem Denken und Nachfragen zu ermutigen. Genau das beinhaltet das Projekt, indem es Kreativität fördert und Neugier auf Politik weckt“, kommentierte sie.


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