16.05.2018, 17:42 Uhr

Auf Vorschlag ihrer Fraktion Marianne Schieder zur stellvertretenden Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Slowakei-Tschechien-Ungarn gewählt

(Foto: Deutscher Bundestag/Marco Urban)(Foto: Deutscher Bundestag/Marco Urban)

Auf Vorschlag ihrer Fraktion wurde die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder zur stellvertretenden Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Slowakei-Tschechien-Ungarn gewählt.

WERNBERG-KÖBLITZ/BERLIN „Als Abgeordnete der beiden Grenzlandkreise Schwandorf und Cham ist mir die Mitarbeit in dem Gremium ein besonderes Anliegen“, betont Marianne Schieder. Bereits seit 2005 sei sie Mitglied der deutsch-tschechischen Parlamentariergruppe. In dieser Wahlperiode wurden die Länder Slowakei, Tschechien und Ungarn in eine Parlamentariergruppe zusammengeführt.

Die politischen und diplomatischen Beziehungen zu unseren östlichen Nachbarländern haben sich aus Sicht von Marianne Schieder seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sehr positiv entwickelt: „Grundlage der Annäherung und Aussöhnung ist gegenseitiges Vertrauen.“ Dieses zu fördern, sei vordringliche Aufgabe der Zusammenarbeit, beispielsweise im Bereich der Bildungs-, Kultur und Jugendpolitik, aber auch im Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft im Gemeinsamen Europa. „Dem Dialog zwischen den Abgeordneten der Parlamente kommt dabei eine besondere Bedeutung zu“, unterstreicht Schieder.


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