23.04.2018, 13:49 Uhr

Neue Impulse IHK-Gremium Schwandorf erlebt digitale Innovationen in der Nabburger Altstadt

Das IHK-Gremium Schwandorf erlebte im Nabburger BayernLab digitale Innovationen zum Anfassen. Eine Augmented Reality Sandbox mit kinetischem Sand zeigte die Auswirkungen langanhaltender Regenschauer auf die Erdoberfläche oder Staudämme. (Foto: IHK)Das IHK-Gremium Schwandorf erlebte im Nabburger BayernLab digitale Innovationen zum Anfassen. Eine Augmented Reality Sandbox mit kinetischem Sand zeigte die Auswirkungen langanhaltender Regenschauer auf die Erdoberfläche oder Staudämme. (Foto: IHK)

Das IHK-Gremium Schwandorf besuchte bei seiner Frühjahrsitzung das BayernLab in der Nabburger Altstadt und erlebte digitale Innovationen zum Anfassen.

NABBURG Eine Virtual Reality-Brille lud zum Besuch in die Nürnberger Lorenzkirche ein, 3D-Druck veranschaulichte die Anwendungsmöglichkeiten von Additiven Fertigungsmethoden und die Augmented-Reality-Sandbox mit kinetischem Sand zeigte die Auswirkungen langanhaltender Regenschauer auf die Erdoberfläche oder Staudämme.

Investitionen in die Region

Anschließend tagte das Gremium im Zehentstadel des Nabburger Stadtmuseums. Christian Meyer, Regionalmanager des Landratsamts Schwandorf, präsentierte den neuen Markenkern des Landkreises. Unter dem Claim „Natürlich leb‘ ich hier“ solle die Vielfältigkeit der Region kommuniziert werden. „Die Vorteile als Wohn- ebenso wie Wirtschaftsraum sollen so bekannter und die Region für Fachkräfte wie Unternehmen attraktiver werden“, so Meyer. Das Gremium diskutierte zudem die Auswirkungen des Koalitionsvertrags der neuen Bundesregierung auf die mittelständische Wirtschaft. „Die große Koalition darf sich nicht weiter auf ausgetrampelten Pfaden bewegen. Es müssen dringend neue Impulse und Anreize für die Wirtschaft gesetzt werden“, so der Konsens. Es würden vor allem finanzielle Anreize für Investitionen und Innovationen fehlen. „Aufgrund der sprudelnden Steuereinnahmen wäre der Zeitpunkt gut gewesen, sich etwas zu trauen und Unternehmen steuerlich zu entlasten“, betonte Gremiumsvorsitzender Hubert Döpfer. Wichtig und richtig dagegen seien die im Koalitionsvertrag festgelegten Investitionen in die digitale Bildung.


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