20.04.2018, 12:51 Uhr

TourismusDialog.Berlin „Reisen aufs Land – anziehend genug?“

Holmeier einig mit den Landräten Franz Löffler und Thomas Ebeling: Die Bedeutung des Tourismus im ländlichen Raum wird weiter zunehmen. (Foto: Büro Holmeier)Holmeier einig mit den Landräten Franz Löffler und Thomas Ebeling: Die Bedeutung des Tourismus im ländlichen Raum wird weiter zunehmen. (Foto: Büro Holmeier)

Der CSU-Bundestagsabgeordnete für den Bundeswahlkreis Schwandorf/Cham und tourismuspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Karl Holmeier, war in diesen Tagen gemeinsam mit dem Chamer Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, der zugleich Präsident des Tourismusverbandes Ostbayern ist, sowie dem Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling Gast beim TourismusDialog.Berlin.

SCHWANDORF Der TourismusDialog.Berlin ist ein deutschlandweit einmaliges Medienforum. Auf dieser unabhängigen Kommunikationsplattform treffen sich regelmäßig Journalisten von Radio- und Fernsehsendern, überregionalen Printmedien, Agenturen, Vertreter der Tourismuswirtschaft usw. mit Politikern zu einem offenen und vertrauensvollen Gedankenaustausch. Dabei stehen immer touristische Themen auf der Tagesordnung. Trends in der Hotellerie, in der Gastronomie und auch Reisetrends werden beleuchtet und in Zeitungen und Online-Magazinen veröffentlicht.

Diesmal drehte sich alles um die Frage „Reisen aufs Land – anziehend genug?“, ein passendes Thema für die Gäste aus der Oberpfalz, die über erfolgreiche und spannende Entwicklungen im Tourismus der letzten Jahre berichten und die touristischen Angebote vorstellen konnten. Längst nicht mehr nur der „Urlaub auf dem Bauernhof“ ist die alleinige Erfolgsgeschichte des regionalen Tourismus. Mittlerweile kann man Urlaub in der Oberpfalz so facettenreich machen wie kaum irgendwo. Das Angebot beinhaltet kleine und familiär geführte Pensionen genauso wie Fünf-Sterne-Hotels, Möglichkeiten zum Aktivurlaub wie zum Wellnessurlaub, Sportangebote, aber auch Kultur in vielfältiger Form – angefangen von den Festspielen bis hin zum kleinsten Konzerthaus Deutschlands mit einer hervorragenden Akustik. Es gibt Angebote, die sich speziell an Familien mit Kindern richten oder aber auch an Senioren. Landrat Löffler betonte: „Bei uns ist es gelungen, das ursprünglich vorhandene touristische „Kirchturmdenken“ der einzelnen Kommunen zu überwinden ohne die Individualität zu verlieren.“ Und genau das sei auch für die Zukunft von Bedeutung.

„Alleinstellungsmerkmale zu betonen ist für uns wichtig“, so Landrat Thomas Ebeling. „Bei uns im Landkreis Schwandorf ist es das Thema Wasser. Aus einer ehemaligen Tagebaulandschaft ist das Oberpfälzer Seenland geworden, eine wasserreiche Region, die sich touristisch sehr erfolgreich nutzen lässt“.

Wenn man in die Zukunft schaut, gilt es nach wie vor, sowohl die Tradition zu bewahren als auch sich den modernen Möglichkeiten nicht zu verschließen. „Auch in unserer Tourismusregion hat in den letzten Jahren die Digitalisierung zum Nutzen für alle Seiten Einzug gehalten.“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier. Bundes- und Landesförderprogramme haben den Breitbandausbau in der Region sehr erfolgreich unterstützt. Man arbeitet aktuell auch am weiteren Ausbau des flächendeckenden Mobilfunks. Mit Hilfe dieser Bestandteile einer modernen Infrastruktur ist es im Wahlkreis Schwandorf/Cham zur Selbstverständlichkeit geworden, aus dem riesigen touristischen Angebotspool sehr detaillierte Informationen online einzuholen und natürlich auch Buchungen online zu tätigen. Die Gäste finden darüber hinaus heute digitalisierte Rad- und Wanderwege vor.

Man kann davon ausgehen, dass die Probleme unserer sich verändernden und bewegten Welt eher dazu führen werden, dass wieder mehr Urlaub in Deutschland gemacht wird. Darauf sind die Landkreise Cham und Schwandorf sehr gut vorbereitet. Und man war sich einig darin, dass es auch in Zukunft ohne den ländlichen Raum keine Entwicklung im Tourismus geben wird.


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