12.01.2018, 18:32 Uhr

Zuchtviehauktion in Schwandorf Starke Nachfrage nach Zuchtrindern, Spitzenpreise für Jungkühe und Kühe

Der Betrieb Schleicher aus Unterreiselberg im Landkreis Regensburg züchtete diesen überragenden Jungbullen des Bullenvaters „Headmaster“ (Kat.Nr. 8), der zum Prüfungseinsatz an die Besamungsstation Neustadt an der Aisch überstellt wurde. (Foto: Rudolf Traxinger, Schwandorf)Der Betrieb Schleicher aus Unterreiselberg im Landkreis Regensburg züchtete diesen überragenden Jungbullen des Bullenvaters „Headmaster“ (Kat.Nr. 8), der zum Prüfungseinsatz an die Besamungsstation Neustadt an der Aisch überstellt wurde. (Foto: Rudolf Traxinger, Schwandorf)

Die erste Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz im Jahr 2018 war geprägt von einer sehr starken Nachfrage nach Zuchtrindern. Bei den weiblichen Zuchtkälbern konnte das große Angebot problemlos zu guten Preisen vermarktet werden. Sehr gute Nachfrage und deutlich höhere Erlöse waren bei den angebotenen Jungkühen und Kühen zu verzeichnen.

SCHWANDORF Bei den Zuchtbullen wurden diesmal 16 hoffnungsvolle Jungbullen mit meist guter Qualität angeboten. Die Besamungsstation Neustadt an der Aisch sicherte sich davon sieben höchst interessante Bullen für den Prüfeinsatz. Weitere fünf Bullen konnten zu guten Preisen in den Natursprungeinsatz verkauft werden.

Mit 53 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen sowie sechs Kühen mit mehreren Kalbungen war die Auktion mit weiblichen Großtieren zu knapp beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten durchweg mit guter Qualität und hoher Milchleistung. Von Beginn an kamen die Gebote der Kaufinteressenten sehr rasch und es entwickelte sich eine flotte Versteigerung. Spitzenpreise von über 2.000 Euro wurden für rund ein Drittel der Tiere bezahlt. Ausnahmslos alle angebotenen Jungkühe und Kühe fanden innerhalb kurzer Zeit ihre neuen Besitzer. Wegen der großen Nachfrage musste eine ganze Reihe von Kaufinteressenten die Heimreise ohne Tiere antreten. Besonders gefragt waren auch diesmal wieder laufstallgewohnte Tiere mit guten Euteranlagen. Am Schluss der Auktion errechnete sich bei den Jungkühen ein Durchschnittserlös von netto 1.911 Euro, was einen Anstieg von rund 150 Euro gegenüber der Dezember-Auktion bedeutet. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung lag diesmal bei sehr hohen 29,2 Kilo Milch.

Ein sehr großer Auftrieb war bei den weiblichen Zuchtkälbern mit 128 angebotenen Tieren zu verzeichnen. Bei flottem Marktverlauf konnten ausnahmslos alle angebotenen weiblichen Zuchtkälber abgesetzt werden. Am Schluss der Versteigerung errechnete sich mit 369 Euro pro Kalb ein Durchschnittspreis, der etwas höher lag als bei der letzten Auktion. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

Bei der Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 8. Januar 2018 waren durchweg gute Erlöse zu erzielen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 91 Kilo wurde ein Erlös von 5,98 Euro (inklusive Mehwertsteuer) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 494 Euro (ohne Mehrwertsteuer) anlegen.


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