09.12.2017, 10:49 Uhr

„Vorzeigekommune“ Die Stadt Maxhütte-Haidhof arbeitet an „flächendeckender Top-Versorgung“ in Sachen Internet

Breitbandpate der Stadt Maxhütte-Haidhof, Christoph Stangl, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank zusammen mit Enrico Delfino, Mitarbeiter der Telekom Deutschland GmbH, beim Erläutern des 100-Mbits-Breitbandausbaus. (Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof)Breitbandpate der Stadt Maxhütte-Haidhof, Christoph Stangl, Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank zusammen mit Enrico Delfino, Mitarbeiter der Telekom Deutschland GmbH, beim Erläutern des 100-Mbits-Breitbandausbaus. (Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof)

Maxhütte-Haidhof gilt als Vorzeigekommune in Sachen Breitbandausbau. Seit Jahren nutzt man konsequent die Fördermöglichkeiten des Freistaates Bayern. Umso mehr zeigte sich Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank erfreut, dass nun die Telekom Deutschland GmbH für 300 Haushalte im Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof eigenwirtschaftlich einen weiteren Ausbau mit der Vectoring-Technologie abgeschlossen hat.

MAXHÜTTE-HAIDHOF Sie können zukünftig mit 100 Mbits surfen. „Wir arbeiten Schritt für Schritt an einer flächendeckenden Top-Versorgung für unser Stadtgebiet in Sachen Internet“, so Breitbandpate Christoph Stangl beim Informationstreffen im Maxhütter Rathaus.

Enrico Delfino, Mitarbeiter beim indirekten Vertrieb und Service Südbayern der Telekom Deutschland GmbH, erläuterte die technischen Schritte anhand des Stadtplanes. „Begünstigt sind nun die Straßen Bahnhofstraße, Auf der Maxhöhe, Fichtenstraße, Lerchenstraße, Gensbergerstraße, Dr.-Karl-Senft-Straße, Alois-Gall-Straße, Beethovenstraße, Brahmsstraße und die Liststraße“, so der Telekommitarbeiter Delfino. Aber auch die angrenzenden Straßen profitieren bereits vom Ausbau. Hier sollte sich jeder Haushalt bei seinem Netzanbieter erkundigen.

Christoph Stangl stellte die derzeitige Sachlage der Breitbandversorgung im Stadtgebiet dar. „Zu den bereits 200 Haushalten, die schon mit 100 Mbits ausgestattet waren, kommen nun 300 zusätzliche Haushalte dazu, die auch 100 Mbits zur Verfügung haben. Rund 4000 Haushalte haben derzeit bereits 30 bis 50 Mbits zur Verfügung und nur 162 Haushalte im Stadtgebiet haben unter 30 Mbits“. Für diese 162 Haushalte gibt Christoph Stangl aber Entwarnung.

In der letzten Stadtratssitzung hat der Stadtrat bereits den Glasfaserausbau dieser Haushalte beschlossen. „Dies beinhaltet, dass die Haushalte hinsichtlich der Bandbreite dann zukünftig nahezu unbegrenzt surfen können“, so Stangl.

Die Telekom weist darauf hin, dass die Umstellung auf eine höhere Bandbreite nicht automatisch erfolgt, auch nicht bei einem entsprechenden Vertrag. „Bitte wenden Sie sich an Ihren Anbieter, falls Sie eine Umstellung wünschen“, so Christoph Stangl.

„Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Verbesserung beim schnellen Internet“, sagte Dr. Susanne Plank, Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof. „Für Familien, Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt“, fügte sie abschließend hinzu und bedankte sich bei Enrico Delfino für dessen Engagement und seine zielstrebige Arbeit.

Dafür wird Bandbreite benötigt: Für das einfache Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichen Bandbreiten um 16 MBit. Mit VDSL (ab 30 Mbit) ist mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen „ruckelfrei“.


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