04.12.2017, 15:29 Uhr

Gespräche Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch tauscht sich mit ver.di-Vertretern aus

Petra Graf, Alexander Gröbner, Uli Grötsch, Manuela Dietz. (Foto: Büro Grötsch)Petra Graf, Alexander Gröbner, Uli Grötsch, Manuela Dietz. (Foto: Büro Grötsch)

„Die Gewerkschaften werden auch in dieser Wahlperiode mein wichtigster Ansprechpartner sein, wenn es um die Situation der Beschäftigten in der Region geht“, freute sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch über den gemeinsamen Gesprächstermin mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

WEIDEN/BERLIN Eines der Themen waren die gescheiterten Verhandlungen über die sogenannte Jamaika-Koalition. Ver.di-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner fand es „bezeichnend, dass die FDP als erstes die Telekom-Anteile des Bundes verscherbeln wollte“. Für die Beschäftigten hätte dies zweifellos große Unsicherheiten mit sich gebracht.

Breiten Raum nahm die Situation in der Pflege ein. Stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin Manuela Dietz stellte die Forderung nach mehr Pflegepersonal und besseren Bedingungen für die Pflegekräfte in den Vordergrund und erhielt dafür die Zustimmung Grötschs: „Wir sind uns bewusst, dass das viel Geld kostet. Aber sowohl die Pflegekräfte als auch die Betroffenen müssen uns das wert sein.“

Einig waren sich der SPD-Abgeordnete und die ver.di-Vertreter auch beim Aufregerthema Ladenöffnung an Heiligabend, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. „Einen verkaufsoffenen Sonntag an Heiligabend müssen wir gemeinsam verhindern,“ forderte Verdi-Bezirksvorsitzende Petra Graf. Uli Grötsch appellierte an die Solidarität mit den Beschäftigten im Einzelhandel: „Sie haben es verdient, den 24. Dezember zu Hause bei ihren Familien zu verbringen.“ Auch die Oberpfalz-SPD habe eine Initiative gegen die Ladenöffnung an Heiligabend gestartet, so Grötsch.


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