22.11.2017, 17:12 Uhr

Europäischer Sozialfonds Region Unterfranken erhält 500.000 Euro zur Förderung von digitalen Kompetenzen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Anlässlich des Auftakts des Projekts „Arbeitswelt 4.0 in Unterfranken“ am Mittwoch, 22. November, betonte Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller: „In Zukunft werden digitale Kompetenzen enorm an Bedeutung gewinnen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Globalisierung sowie des technischen Wandels der Arbeitswelt. “

MÜNCHEN/UNTERFRANKEN Sie betonte weiterhin: „Fachkräfte, die über digitale Kompetenzen verfügen, sind die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen technologischen Wandel. Für die Weiterbildung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer investieren wir mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in innovative Projekte. Über 500.000 Euro, davon 300.000 Euro aus dem ESF in Bayern, werden für das Projekt ‚Arbeitswelt 4.0 in Unterfranken‘ des Technologie- und Gründerzentrums Würzburg zur Verfügung gestellt. So werden Fachkräfte und Unternehmen für die Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen qualifiziert.“

Digitale Transformation

Über 20 Seminare zu Themen wie „Innovative Arbeitszeitgestaltung“, „Mobiles Arbeiten“, „Geschäftsmodelle 4.0“ oder „Personalmarketing 4.0“ werden in Unterfranken durchgeführt. Zudem wird ein Netzwerk für den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft aufgebaut, um die Unternehmen nachhaltig bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Zwei Digitalisierungscoaches stehen den Unternehmen bei dem technischen Wandel zur Seite.

„Um die Potenziale der neuen Arbeitswelt 4.0 auszuschöpfen, gehen wir gemeinsam mit den Unternehmen, den Beschäftigten, der Arbeitsverwaltung und den Bildungsträgern die Herausforderungen der Digitalisierung an. Unser Ziel ist es, zukunftsfähige und gute Arbeitsbedingungen für die bayerischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schaffen und zu erhalten. Unser Motto ist ‚Aktive Gestaltung statt Ängstlichkeit‘. Wir machen Mut, um die anstehenden Neuerungen erfolgreich zu bewältigen“, bekräftigte Müller abschließend.

Mut braucht es

Kooperationspartner des Projektes sind das Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum, die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt und die Handwerkskammer für Unterfranken.


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