25.10.2017, 17:37 Uhr zuletzt aktualisiert vor

Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Weidener Demokratiekonferenz befasst sich mit der Zukunft

5. Weidener Demokratiekonferenz (Foto:Stadt Weiden)5. Weidener Demokratiekonferenz (Foto:Stadt Weiden)

Im Rahmen der Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ empfing der der Zentrumsleiter des Kolping-Bildungswerks Weiden, Jürgen Förster, die knapp 30 Teilnehmenden der 5. Demokratiekonferenz.

WEIDEN Die Stadt Weiden wird im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in ihrer Arbeit für Demokratie und gegen Ausgrenzung finanziell unterstützt. Die Gäste der Demokratiekonferenz setzten sich aus Vertretern aller politischer Parteien des Stadtrats inklusive Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, Lehrkräften unterschiedlicher Weidener Bildungseinrichtungen, aus karitativen Einrichtungen und dem Begleitausschuss der Stadt Weiden zusammen. „Wer früher plant, hat später einen Vorteil.“ Diese These findet sich mehrfach im Laufe des Abends. Aktuell befindet sich die Umsetzung im dritten Jahr und so ist es Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters Kurt Seggewiß, in dem es sich auf die Konsequenzen aus der Bundestagswahl bezog, übergab er das Wort an den Moderator des Abends, Herrn Stephan Schack, der früher bereits als Coach für die Stadt Weiden tätig war. In einem Workshop befassten sich die Konferenzteilnehmer mit folgender zentralen Fragestellung: „Was müssen wir bedenken, um langfristig die „Lokale Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Weiden“ (auch ohne Bundesförderung) weiterzuentwickeln?“ Dabei wurden beispielhaft 2 geförderte Projekte aus den vergangenen Jahren vorgestellt und daran beispielhaft die positiven Folgen aber auch zu verbessernde Punkte aufgezeigt.

Sabine Guhl beschrieb die Funktion der Bibliothek als ein „dritter Ort“ bei der Integration von Zugewanderten: Ohne Konsumzwang und Kommerzialisierung können hier ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen, gemeinsam lernen oder auch nur lesen. Ein Sportprojekt des 1. FC Weiden Ost in Kooperation mit dem HPZ Irchenrieth veranschaulicht beispielhaft wie Vorurteilsabbau anhand des gemeinsamen Trainings behinderter und nichtbehinderter Menschen funktionieren kann. Aufgrund der positiven Erfahrungen kann diese Form der Kooperation anderen Vereinen nur empfohlen werden, ähnliche Aktivitäten auszuprobieren.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Workshops werden ausgewertet und daraus strategische Leitlinien entwickelt, wie in Zukunft die Arbeit für die Demokratie und gegen Ausgrenzung in Weiden aussehen kann und soll.


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