06.01.2021, 19:42 Uhr

Positionspapier Wie geht es mit dem Ehrenamt nach der Pandemie weiter?

Die Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt (v.re.), Florian Streibl und Bernhard Pohl stellten am Dienstag das Papier „Vom Lockdown in die Nach-Corona-Zeit: Vorsicht – Umsicht – Zuversicht“ vor.  Foto: Eva Ettgen/FW-LandtagsfraktionDie Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt (v.re.), Florian Streibl und Bernhard Pohl stellten am Dienstag das Papier „Vom Lockdown in die Nach-Corona-Zeit: Vorsicht – Umsicht – Zuversicht“ vor. Foto: Eva Ettgen/FW-Landtagsfraktion

Unterstützung für das Ehrenamt – das hat Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt am Dienstag, 5. Januar 2021, in München gefordert.

Kallmünz/München. Als Mitglied der Taskforce Corona der Freie-Wähler-Fraktion im Bayerischen Landtag trägt Gotthardt wesentlich zur Strategie der Partei im Freistaat bei. Die hat nun ein Strategiepapier vorgelegt, das die Zeit nach der Pandemie skizziert. „Vom Lockdown in die Nach-Corona-Zeit: Vorsicht – Umsicht – Zuversicht“ ist der Titel.

„Wir müssen den Vereinen, der Jugendarbeit und den Städtepartnerschaften den Rücken stärken“, sagte Gotthardt. Vor allen Beteiligten liege ein enormer Kraftakt, wenn nach der Pandemie das Ehrenamt mit all seinen Facetten, wie der Jugendarbeit oder dem Vereinswesen, wieder hochgefahren werden soll. „Dafür gilt es schon jetzt die Weichen zu stellen.“

Die Landkreise Regensburg, Schwandorf und Straubing machten es zum Beispiel mit ihren kommunalen Vereinsschulen vor. Von diesem Vorbild könnten auch unter anderem landesweite Einrichtung profitieren was die Aspekte Förderung, Vernetzung und Krisenmanagement im Ehrenamt angeht. Außerdem braucht es laut Gotthardt „einen speziellen Förder-Boost der Jugendarbeit über die Jugendringe und eine bayerische Offensive ‚Generation Städtepartnerschaft‘ zu Wiederaufbau und Verjüngung bestehender, grenzübergreifender Beziehungen mit besonderem Fokus auf die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Tschechien und Österreich.“

Tobias Gotthardt liegt dieser Punkt besonders am Herzen. Er ist Vorsitzender des Europaausschusses und europapolitischer Fraktionssprecher. „Unser Strategiepapier skizziert auch einen Fahrplan aus der Zeit des lähmenden Lockdowns. 2021 muss zum Jahr des ‚Neustarts‘ werden – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Dafür braucht es passgenaue Maßnahmen auf allen politischen Ebenen. Klare Botschaft: Wir bieten dem Virus genauso die Stirn wie den Folgen der Pandemie für Bayern, Deutschland und Europa.“


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