18.12.2020, 13:08 Uhr

Immer wieder Beschwerden Geschwindigkeitsübertretungen in Wohnverkehrsstraßen

 Foto: Eduard Beer/SPD-Stadtratsfraktion Foto: Eduard Beer/SPD-Stadtratsfraktion

Immer wieder werden Beschwerden über Geschwindigkeitsübertretungen in Wohngebieten und insbesondere in verkehrsberuhigten Bereichen an die SPD- Stadtratsfraktion herangetragen. Daher hat diese sich an Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gewandt.

Regensburg. „Es ist bedauerlich, dass in Wohnverkehrsstraßen die zulässige Höchstgeschwindigkeit immer wieder massiv überschritten wird. So wird zum Beispiel in Burgweinting im Bereich Barbara-Blomberg-Straße, der Marie-Höhne-Straße und der Marie-Schandri-Straße die Schrittgeschwindigkeit 7 km/h oft nicht eingehalten“, stellt Stadträtin Dagmar Kick fest.

Sie und ihre Stadtratskollegin Evelyn Kolbe-Stockert begrüßen, dass die Verwaltung auf die Anfrage der SPD-Fraktion hin jetzt prüfen wird, wie man den aktuellen Ausbauzustand der Straße verändern könne. Derzeit verleite die gerade und hindernisfreie Führung zum schnellen Fahren. „Im Januar wird darüber hinaus mittels eines Zählgeräts die Art der Fahrzeuge, deren Anzahl sowie die gefahrenen Geschwindigkeiten erfasst. Das wird Daten als Grundlage für weitergehende Überlegungen liefern“, führt Kolbe-Stockert aus.

Andere immer wieder diskutierte Ansätze sind nach Auskunft der Verwaltung nicht möglich oder haben sich als nicht zielführend erweisen. „Bodenschwellen können beispielsweise insbesondere zu einer Gefahr für Radfahrer werden oder Rettungsdienste behindern“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Burger. Das Aufbringen von Piktogrammen in allen verkehrsberuhigten Bereichen würde nach Ansicht der Stadtverwaltung zudem nicht nur zu einem hohen Unterhaltsaufwand führen, sondern auch die Wirksamkeit würde sich durch den eintretenden Gewöhnungseffekt sehr schnell abnutzen. „Letztlich haben wir es alle durch unser eigenes Verhalten im Straßenverkehr in der Hand die Regeln zu beachten und damit eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern“, appelliert Kick an die Autofahrerinnen und -fahrer.


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