30.11.2020, 16:13 Uhr

Gespräch Bundestagsabgeordneter Peter Aumer besucht die Stadt Neutraubling

 Foto: Joachim Strauß Foto: Joachim Strauß

Um sich mit der Neutraublinger Rathausführung über aktuelle Themen auszutauschen, besuchte der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer Neutraublings Bürgermeister Harald Stadler und dessen Stellvertreter. Aktuelle Projekte wurden besprochen und Möglichkeiten gesucht, wo der Bund hilfreich zur Seite stehen kann.

Regensburg. Als eine der größten Kommunen im Landkreis mit starker Wirtschaft sind viele Projekte in Neutraubling auch immer eng mit bundespolitischen Entscheidungen verknüpft. Bei Themen wir Kommunalfinanzen, Infrastrukturmaßnahmen oder Integration ist daher ein regelmäßiger Austausch hilfreich. Deshalb suchte der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer das Gespräch vor Ort mit Bürgermeister Stadler und seinen beiden Stellvertretern Ulrich Brossmann und Philipp V. Ramin.

Im Bereich Infrastruktur ist momentan der Ausbau der A3 die größte Maßnahme. Durch den Neubau der Überführung nach Barbing und vor allem durch einen verbesserten Lärmschutz konnten hier Verbesserungen für das Stadtgebiet erreicht werden. Einig sind sich die Politiker, dass die Planungen zur Regensburger Stadtbahn in der jetzigen Form nicht ausreichen. Unterstützung erhält Aumer bei seiner Forderung, dass „die Stadtbahn bereits in der ersten Ausbaustufe auch in den Landkreis führen muss. Die Stadtgrenze darf nicht zur Mobilitätsgrenze werden“. „Ohne die Weiterführung in den Landkreis ist die Stadtbahn keine Alternative für unsere Bürger“, ist sich Bürgermeister Stadler sicher.

Die Corona-Pandemie stellt die Kommunen des Landkreises Regensburg vor eine Vielzahl von Herausforderungen. „Neben der Bekämpfung der Pandemie sind vor allem Steuerausfälle und steigende Kosten die Gemeindefinanzen die Kommunalpolitik große Kraftakte“, berichteten die Kommunalpolitiker. „Hier hat der Bund mit der Übernahme der Gewerbesteuerausfälle schnell gehandelt. In den nächsten Wochen werden wir in Berlin Lösungen diskutieren, wie die Kommunen im nächsten Jahr unterstützt werden können“, so Aumer.

Als einer der größten Wirtschaftsstandorte des Landkreises beheimatet Neutraubling auch mehrere große Unternehmen und eine Vielzahl von Arbeitsplätzen. Mittelfristig sieht Bürgermeister Harald Stadler die Entwicklung des Standortes positiv. „Natürlich sind auch unsere Unternehmen von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Auf längere Sicht rechnen wir aber mit einer Normalisierung und einer weiterhin erfolgreichen Entwicklung“, so Stadler. Mit den Hilfen des Bundes für Kommunen und Unternehmen sei die weitere Entwicklung der Stadt Neutraubling auch zu Krisenzeiten planbar.

Ein Erfolgsmodell Neutraublings ist die Integration von ausländischen Bürgerinnen und Bürgern. Menschen mit 72 verschiedenen Nationalitäten leben im Stadtgebiet. Sport, Kulturveranstaltungen und ein konstanter Dialog sind die Grundlagen eines gelungenen Integrationskonzeptes, dass man auch während der Pandemie – mit entsprechenden Schutzmaßnahmen – möglichst aufrechterhalten will.

Alle waren sich einig, die gemeinsame Arbeit bei weiteren Treffen eng abzustimmen.


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